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Hillary Clinton war erst kürzlich in die Kritik geraten, weil sie ihr privates E-Mail-Konto für dienstliche Korrespondenz genutzt hatte.

Hillary Clinton war erst kürzlich in die Kritik geraten, weil sie ihr privates E-Mail-Konto für dienstliche Korrespondenz genutzt hatte. © Andrew Gombert

Innenpolitik

Fehlende E-Mails bringen Hillary Clinton in Bedrängnis

Fehlende E-Mails zum Terroranschlag von Bengasi könnten die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton auf dem Weg ins Weiße Haus in Bedrängnis bringen. Das US-Außenministerium teilte mit, es habe 15 dienstliche E-Mails Clintons entweder "ganz oder teilweise" nicht in seinem Archiv finden können, wie US-Medien berichteten.

Washington. n.

Die Mails stammten von Clintons Vertrautem Sidney Blumenthal aus ihrer Amtszeit als Außenministerin. Bei dem Angriff von Islamisten auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi waren im September 2012 vier US-Diplomaten getötet worden, darunter der Botschafter. Der Vorfall wird derzeit von einem parlamentarischen Ausschuss untersucht, dem Blumenthal seine E-Mails übergeben hatte. Die Republikaner werfen der Demokratin Clinton vor, Informationen über die Vorgänge in Libyen geheimhalten zu wollen.

Clinton war erst kürzlich in die Kritik geraten, weil sie ihr privates E-Mail-Konto für dienstliche Korrespondenz genutzt hatte. Der republikanische Vorsitzende des Ausschusses, Trey Gowdy, sagte: "Dies bestätigt die Zweifel an der Vollständigkeit von Clintons selbstselektiertem öffentlichem Profil."

dpa


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