Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Experte: Kirchen können Bedeutungsrückgang nicht stoppen
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Experte: Kirchen können Bedeutungsrückgang nicht stoppen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:52 15.05.2015
Detlef Pollack ist Sprecher des Exzellenzclusters «Religion und Politik» an der Westfälischen Wilhelms-Universität. Quelle: Westfälische Wilhelms-Universität/BHeeke
Anzeige
Münster

r.

Gründe dafür sieht er in einer zunehmenden Gleichgültigkeit der Menschen gegenüber Religion sowie in einer wachsenden Konkurrenz durch weltliche Angebote: "Viele Menschen finden einfach anderes wichtiger."

Es gebe für Kirchen allenfalls kleine Stellschrauben, den Trend abzufedern. "Kirche behauptet sich dort, wo sie sich mit nicht-religiösen Dingen verbindet und so in die Gesellschaft ragt", sagte Pollack. Dies zeige sich etwa dann, wenn Kirche sich gesellschaftlich einmische.

Pollack stellt seine Untersuchung "Religion in der Moderne" am Mittwoch in Münster vor. Darin kommen die Autoren zu dem Schluss, dass Religion im Vergleich zu anderen Lebensbereichen wie Familie, Freizeit oder Beruf für eine Mehrheit der Menschen nur noch einen geringen Stellenwert einnimmt.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Vier Wochen vor dem AfD-Bundesparteitag schießt sich die Co-Vorsitzende Frauke Petry auf Parteichef Bernd Lucke ein. Sie wirft ihm im parteiinternen Streit einen schlechten Führungsstil vor.

15.05.2015

Die malaysische Marine hat zwei Flüchtlingsboote mit insgesamt rund 1000 Menschen an Bord gestoppt. Eines sei zurückgeschickt worden, teilte der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates, Mohamed Thajudeen Abdul Wahab mit, ohne zu sagen, welches der Heimathafen ist.

14.05.2015

Nach den tragischen Bootsunglücken im Mittelmeer treibt die Europäische Union die Pläne für eine umfassende Neuausrichtung der Flüchtlingspolitik voran. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) sagte im türkischen Belek, er rechne mit der Zustimmung des UN-Sicherheitsrats für Militäreinsätze gegen Schleuserbanden.

14.05.2015
Anzeige