Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Erste Beerdigungen nach Kirchenmassaker in Charleston
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Erste Beerdigungen nach Kirchenmassaker in Charleston
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:16 26.06.2015
«Sie war ein Opfer von Hass, aber sie kann ein Symbol von Liebe sein». Foto: John Taggart
Anzeige

"Sie war ein Opfer von Hass, aber sie kann ein Symbol von Liebe sein", sagte der älteste Enkel der getöteten 70-jährigen Ethel Lance nach einem Bericht des "Post and Courier". Auch die 45-jährige Sharonda Coleman-Singleton wurde am Donnerstag beigesetzt. Nach Medienberichten versammelten sich Hunderte Trauernde, um von den Verstorbenen Abschied zu nehmen.

Heute will Präsident Barack Obama die Trauerrede für den in Charleston ermordeten Pfarrer Clementa Pinckney halten. Obama kannte den 41-Jährigen, der ein demokratischer Senator im Landesparlament war, persönlich.

An den Trauerfeiern am Donnerstag nahmen South Carolinas Gouverneurin Nikki Haley und Charlestons Bürgermeister Joe Riley sowie die bekannten schwarzen Bürgerrechtler Al Sharpton und Jesse Jackson teil.

Der 21-jährige Dylann Roof hatte vergangenen Mittwoch in einer Methodistenkirche während einer Bibelstunde neun Afroamerikaner erschossen. Der Todesschütze hat die Tat mittlerweile gestanden. Seine Familie teilte CNN zufolge mit, dass sie alle Fragen zur Tat so gut wie möglich beantworten werde. Vorher müsse den Angehörigen der Opfer aber Zeit zum Trauern gegeben werden.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Nach einer hitzigen Debatte hat der EU-Gipfel die Verteilung von 40.000 Flüchtlingen von Italien und Griechenland auf andere EU-Staaten vereinbart. Dies dürfte nur auf freiwilliger Basis erfolgen - und nicht wie von der EU-Kommission und Italien gefordert auf Grundlage einer festen Quote.

26.06.2015

Der EU-Gipfel hat den Druck auf den griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras im Streit um neue Milliardenhilfen massiv erhöht. Die Staats- und Regierungschefs hätten klargemacht, dass Athen in den Verhandlungen zur Abwendung einer Staatspleite absolut keinen Spielraum mehr habe, berichteten Diplomaten beim EU-Gipfel in Brüssel.

25.06.2015

Eltern von Kita-Kindern müssen zumindest in den kommenden Wochen nicht mit weiteren Streiks an kommunalen Kindertagesstätten rechnen.

28.06.2015
Anzeige