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Niemand bekannte sich zunächst zu dem Anschlag.

Niemand bekannte sich zunächst zu dem Anschlag. © Saudi Press Agency / Handout

Terrorismus

Einer der Attentäter von Saudi-Arabien war Pakistaner

Drei mutmaßliche Selbstmordanschläge an einem Tag in Saudi-Arabien, davon einer in Medina beim Grab des Propheten Mohamed. Nach dem schrecklichen Anschlag in Bagdad drängt sich eine beunruhigende Vermutung auf.

Islamabad. Der Attentäter, der sich in der saudi-arabischen Stadt Dschidda nahe dem US-Konsulat in die Luft gesprengt hat, war Pakistaner. Das ließ das saudische Innenministerium per Kurznachrichtendienst Twitter in der Nacht auf Dienstag verlauten.

Der Tweet identifizierte den Mann als Abdullah Qalzar Khan. Er sei Fahrer und habe zwölf Jahre lang mit seiner Frau in Dschidda gelebt. Der Mann tötete beim Zünden seiner Sprengstoffweste nur sich selbst. Bei insgesamt drei Anschlägen in dem konservativ-muslimischen Land waren am Montag vier Menschen ums Leben gekommen.

Die pakistanische Regierung ging auf die Herkunft des Täters zunächst nicht ein. Premierminister Nawaz Sharif, Armeechef Raheel Sharif und das Außenministerium verurteilten die Terroranschläge scharf. Ein Ministeriumsangehöriger, der namentlich nicht genannt werden wollte, sagte, es sei eine Untersuchung eingeleitet worden. Saudi-Arabien gehört zu Pakistans engsten Verbündeten.

dpa


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