Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt EU-Parlamentspräsident warnt vor Spaltung Europas
Nachrichten Politik Deutschland/Welt EU-Parlamentspräsident warnt vor Spaltung Europas
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:12 20.11.2015
Martin Schulz: «Die epochale Herausforderung der Flüchtlingskrise können wir nur meistern, wenn wir als Europäer solidarisch zusammenhalten». Quelle: Hannibal
Anzeige

Die Attentate seien ein "Anschlag auf uns alle", sagte Schulz in Berlin beim Wirtschaftsgipfel der "Süddeutschen Zeitung". "Deshalb dürfen wir Europäer uns in der Zeit der Trauer nicht spalten lassen."

Die humanitären Grundlagen in der Flüchtlingspolitik dürften durch die Anschläge nicht infrage gestellt werden. "Diejenigen, die jetzt fordern, dass nach Paris die Flüchtlingspolitik geändert werden muss ..., die betreiben eine beschämende Instrumentalisierung", sagte Schulz. Würden jetzt syrische Flüchtlinge unter Generalverdacht gestellt, dann habe die Terrormiliz IS Europa ihre Kategorien eines Krieges aufgezwungen.

"Die epochale Herausforderung der Flüchtlingskrise können wir nur meistern, wenn wir als Europäer solidarisch zusammenhalten", mahnte der Sozialdemokrat. Es gehe nicht, Ja zu Strukturhilfen der EU zu sagen und Nein zu Quoten bei der Verteilung der Flüchtlinge. "Wenn jeder nur auf seine nationalen Vorteile pocht ..., dann kommen am Ende Ergebnisse heraus, die keinem nutzen." Gerade 160 von geplanten 160 000 Flüchtlingen seien bisher in Europa umverteilt worden. 

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Innere Sicherheit und Terror - ein Kommentar von NP-Chefredakteur Bodo Krüger.

20.11.2015

Die große Mehrheit der Deutschen hält einer Umfrage zufolge verschärfte Sicherheitsmaßnahmen in Deutschland nach den Pariser Terroranschlägen für angemessen.

20.11.2015

Frankreich kündigt eine Ausweitung des Anti-IS-Kampfes an und legt eine UN-Resolution dazu vor. Problem: In New York liegt bereits eine aus Russland. US-Abgeordnete wollen syrische Flüchtlinge nur nach strengen Kontrollen ins Land lassen.

20.11.2015
Anzeige