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Brennende US-Botschaft im Sudan am 14. September 2012.

Brennende US-Botschaft im Sudan am 14. September 2012.© str/Archiv

Konflikte

Drahtzieher des Videos vor Gericht

Der mutmaßliche Drahtzieher hinter dem islamfeindlichen Mohammed-Video hat vor einem kalifornischen Gericht abgestritten, gegen seine Bewährungsvorlagen verstoßen zu haben.

Los Angeles. Mark Basseley Youssef, der zeitweise auch den Namen Nakoula benutzte, habe in Los Angeles alle acht gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen, berichtete der US-Sender CNN. Der 55 Jahre alte Mann war Ende September verhaftet worden. Ihm werden Verstöße gegen seine Bewährungsauflagen aus einer Verurteilung wegen Bankbetrugs im Jahr 2010 vorgeworfen.

Der US-Bürger ägyptischer Abstammung befindet sich in Untersuchungshaft. Er soll vorläufig nicht auf Kaution freikommen. Das Gericht setzte eine weitere Anhörung für den 9. November an.

Der Amateur-Film "Unschuld der Muslime", der den Propheten Mohammed als Frauenheld, Homosexuellen und Päderasten verunglimpft, wurde im Sommer 2011 in der Nähe von Los Angeles gedreht. Im Internet platzierte Ausschnitte des Films lösten massive Proteste in der islamischen Welt aus. Dabei gab es mehrere Tote.

Die Staatsanwaltschaft wirft Youssef vor, gegen mehrere Bewährungsauflagen verstoßen zu haben. So habe er als Geschäftsmann verschiedene Namen benutzt. Außerdem habe er im Internet gesurft, obwohl er nur mit ausdrücklicher Zustimmung seines Bewährungshelfers einen Computer und das Internet hätte nutzen dürfen.

dpa


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