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Mecklenburg-Vorpommerns FDP-Chef René Domke.

Mecklenburg-Vorpommerns FDP-Chef René Domke.
© dpa

FDP-Landeschef

Domke will Jamaika-Gespräche wiederaufnehmen

Nicht alle in der FDP wollen sich mit dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen abfinden. Mecklenburg-Vorpommerns FDP-Chef René Domke kann sich durchaus eine Wiederaufnahme vorstellen. Doch für diesen Fall stellt er der Union Bedingungen.

Berlin. Ein weiterer FDP-Landesvorsitzender hat sich für die Wiederaufnahme von Jamaika-Sondierungen ausgesprochen. „Sollte die Neuauflage einer Großen Koalition scheitern, steht die FDP staatspolitisch in der Verantwortung. Der Schwebezustand, in dem sich Deutschland seit Monaten befindet, darf so jedenfalls nicht bleiben“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns FDP-Chef René Domke den Zeitungen des RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Zwischen Union, FDP und Grünen sei zwar viel Porzellan zerschlagen worden. „Wir dürfen aber nicht alle Türen verschließen. Ich sehe noch den Hauch einer Chance für Jamaika“, erklärte der FDP-Politiker.

Domke warf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor, die Jamaika-Sondierungen ungeschickt geführt zu haben. „Ohne Merkel können wir uns gern noch mal an einen Tisch setzen. Es ist an der Zeit, dass der ein oder andere einsieht, loszulassen. Das ist aber nicht das Problem der FDP“, sagte Domke.

Von RND


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