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FAST ZUM ANFASSEN: Mit dem Hologramm, das Jacqueline Hen vom Fraunhofer-Institut zeigt, werden Objekte von Touchscreens in dreidimensionale Produkte gewandelt (Halle 6, Stand B 36).

FAST ZUM ANFASSEN: Mit dem Hologramm, das Jacqueline Hen vom Fraunhofer-Institut zeigt, werden Objekte von Touchscreens in dreidimensionale Produkte gewandelt (Halle 6, Stand B 36).© Frank Wilde

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Cebit

Digitaler Ritt in die Zukunft

Die Cebit (14. bis 18. März) verabschiedet sich von ihrer Geschichte als reine Computer- und IT-Messe. Sie wird zunehmend von für viele Menschen unbegreiflichen Begriffen wie Cloud und Digitalisierung bestimmt, wird aber trotzdem konkreter als die Jahre zuvor. Das klingt paradox, hat aber mit der Entwicklung rund um das Internet der Dinge zu tun, und damit, dass die Digitalisierung längst zum fassbaren Umbruch der Wirtschaft führt.

Hannover. Auf der diesjährigen Cebit kommt eine Rakete aus dem weltweit größten seriellen 3-D-Drucker, fährt ein voll digitalisierter Krankenwagen vor, informiert ein vernetzter Weinberg, was wann wo gemacht werden muss, damit der Rebsaft optimale Güte bekommt. Nur einige Stichproben einer Zukunft, die begonnen hat.

„Die digitale Transformation verändert Märkte und Gesellschaften. Ihr Einfluss ist nicht linear, sondern exponenziell. Gab es früher einzelne Trends, geschieht jetzt alles gleichzeitig“, beschreibt Cebit-Vorstand Oliver Frese bei der Präsentation vor Journalisten im Kunstverein Hannover. Dort wird zum zweiten Mal nach 2015 eine Ausstellung die IT-Show begleiten. „Digital Archives“ heißt sie und zeigt die Beziehungen gigantischer Datenflüsse zu den einzelnen Menschen. Eröffnung ist am Freitag, während der Messe läuft sie täglich bis 21 Uhr.

Die Cebit soll 2016 vor allem dem Mittelstand helfen, Ängste vor dem Ritt in die Zukunft abzubauen, indem sie Transformation anfassbar und sichtbar macht. 500 konkrete Anwendungsbeispiele führen vor, wie Geschäfte und Produktion demnächst ablaufen. Wie alte Geschäftsmodelle durch neue ersetzt werden, wie weniger Geld für mehr individuellen Kundennutzen eingesetzt werden kann. Einen ersten Weg dorthin weist die Cebit-App, die bereits heruntergeladen werden kann.

Neben 200 Konferenzen mit Topmanagern, Nerds, Bioha- ckern mit implantierten Chips und prominenten Bloggern zeigen auch 400 Start-ups ihre unternehmerische Kreativität. Messepartner neben der Schweiz ist der größte Cloud-Anbieter der Welt, das kalifornische Unternehmen Salesforce, das seine Hausmesse diesmal in Hannover veranstaltet. An Promis kommen unter anderem Kate Moss und der Milliarden- Bäume-Pflanzer Felix Finkbeiner.


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