Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Deutschland gibt weitere 37 Mio Euro für Gaza-Wiederaufbau
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Deutschland gibt weitere 37 Mio Euro für Gaza-Wiederaufbau
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:10 14.05.2015
Palästinenser inspizieren im Sommer 2014 eine bei israelischen Luftangriffen stark getroffene Schule in Gaza Stadt. Quelle: Mohammed Saber
Anzeige
Gaza

Das UN-Palästinenserhilfswerk (UNRWA) teilte mit, Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, habe die Zusage bei einem Besuch in Gaza gemacht. Insgesamt unterstützte Deutschland UNRWA im vergangenen Jahr mit 80 Millionen Dollar (71 Millionen Euro).

Silberhorn sprach sich für eine Öffnung der Gaza-Grenzen unter Wahrung der israelischen Sicherheit aus: "Es ist bedrückend zu hören, dass viele junge Palästinenser den Gazastreifen noch nie verlassen haben." Das verhindere Verständigung und Annäherung.

Nach Angaben von UNRWA hat die Organisation bislang nur Finanzhilfe für den Wiederaufbau von 200 der insgesamt 9161 vollständig zerstörten Wohnungen oder Häuser palästinensischer Flüchtlinge erhalten. Das Geld sei komplett aus Deutschland gekommen.

Der Leiter der UNRWA-Einsätze in Gaza, Robert Turner, beschrieb die deutsche Wiederaufbauhilfe als "außergewöhnlich". Mehr als acht Monate nach Ende des Kriegs bleibe die Lage vor Ort verzweifelt. "Für die Menschen in Gaza ist es wichtig, dass andere Geberländer dem ausgezeichneten deutschen Beispiel folgen."

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Nach den Wahlerfolgen in Bremen und Hamburg hat FDP-Chef Christian Lindner seine Partei vor Übermut gewarnt. Die FDP sei noch nicht über den Berg. "Wir sind noch im Vorgebirge", sagte Lindner vor dem anstehenden Bundesparteitag in Berlin.

14.05.2015

Das geht aus aktuellen Berechnungen des wirtschaftsnahen Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die der "Rheinischen Post" vorliegen. IW-Forscher Hagen Lesch sagte: "Allein durch die Streikwellen im öffentlichen Dienst, in der Metall- und Elektroindustrie, bei der Post, in den Kitas und bei der Bahn kamen 2015 schon über 350.000 Ausfalltage zustande.

14.05.2015

Japans rechtskonservativer Ministerpräsident Shinzo Abe macht ernst: Gegen den Protest besorgter Bürger beschloss sein Regierungskabinett Gesetzesvorlagen, die eine deutliche Ausweitung der Rolle des Militärs zum Ziel haben.

14.05.2015
Anzeige