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Deutschland/Welt Deutsches Terroropfer stammt aus München
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18:15 15.11.2015
Polizei vor dem Bataclan-Theater in Paris: Hier starben die meisten der Terroropfer. Quelle: Julien Warnand
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München

Noch ist unklar, ob es weitere deutsche Opfer gab. Bis zum Mittag waren 103 der 129 Getöteten identifiziert. Gut 350 Menschen wurden bei den Anschlägen verletzt.

Der gebürtige Münchner sei bei den blutigen Attacken am Freitagabend in einem Café getötet worden, sagte Müller-Cyran. Vier Angehörige des Mannes, die aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen stammen, seien derzeit auf dem Weg nach Paris. Ein Mitarbeiter des Münchner Kriseninterventionsteams begleite sie.

Das Münchner Kriseninterventionsteam wird vom Arbeiter-Samariter-Bund München und der Notfallseelsorge der Erzdiözese München betrieben und rückt nach eigenen Angaben rund 900-mal im Jahr aus. Die Mitarbeiter helfen Menschen in Ausnahmesituationen. Das Team aus München wurde 1994 gegründet und diente weltweit als Vorbild.

dpa

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Die Einladung zum Konzert der US-Band „Eagles of Death Metal“ war das Geschenk eines Freundes, mit dem Vincent einen fröhlichen Abend verbringen wollte. Doch als der junge Architekt am frühen Freitagabend mit seinem Motorrad zur Konzerthalle „Bataclan“ im Nordosten von Paris losfuhr, konnte er nicht wissen, dass er statt Ausgelassenheit einen Exzess der Gewalt erleben würde. Dass es sein letzter Abend werden sollte. Denn in die rockigen Töne mischten sich nach rund einer Stunde Schüsse, dann Schreie. „Erst dachten wir, der Lärm gehört irgendwie zur Show. Aber wir haben schnell verstanden, dass das nicht so war“, erzählte später einer der, der überlebt hat.

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