Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Der typische Nichtwähler ist sozial benachteiligt
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Der typische Nichtwähler ist sozial benachteiligt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:58 05.09.2015
Sonderangebote statt Wahlunterlagen: Besonders häufig verzichten konsumfreudige Unter- und Mittelschichts-Angehörige auf ihre Stimmabgabe. Quelle: Kay Nietfeld/Archiv
Anzeige
Gütersloh

Die Wahlforscher bedienten sich dafür der sogenannten Sinus-Milieus, einem soziologischen Modell, das die Bevölkerung je Sozialstatst zu einer sozial gespaltenen Demokratie geworden. Zwischen Ober- und Unterschicht klafft eine deutliche Lücke in der Wahlbeteiligung", sagte Studienautor Robert Vehrkamp.

So lag diese in den sozial privilegierten Schichten um bis zu 40 Prozent höher als in den unteren Schichten. Besonders häufig verzichteten konsumfreudige Unter- und Mittelschichts-Angehörige auf ihre Stimmabgabe (47,7 Prozent).

Auch die von Zukunftsängsten und geringen Aufstiegschancen charakterisierten Menschen aus dem Milieu der Prekären gingen mit einer Wahlbeteiligung von 58,9 Prozent deutlich seltener wählen als der Durchschnitt in den ausgewählten 640 Stimmbezirken (72,2 Prozent).

Von den Menschen aus dem konservativen Establishment, der intellektuellen Bildungselite und der effizienzorientierten Leistungselite gingen dagegen mehr als acht von zehn Stimmberechtigten an die Urne.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die von der AfD abgespaltene Partei Allianz für Fortschritt und Aufbruch (Alfa) will heute ihren zweiten Landesverband gründen, und zwar in Rheinland-Pfalz. In Kaiserslautern soll auch die Kandidatenliste für die Landtagswahl im März 2016 aufgestellt werden.

05.09.2015

Die EU-Außenminister wollen am zweiten Tag eines Treffens in Luxemburg weiter über die Flüchtlingskrise beraten. Zu den Gesprächen werden auch Vertreter aus den westlichen Balkanstaaten erwartet.

05.09.2015

Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat nach "Spiegel"-Informationen Interesse an der Nachfolge von Bundespräsident Joachim Gauck erkennen lassen. Voraussetzung sei, dass der amtierende Präsident von sich aus auf eine zweite Amtszeit verzichte, berichtete das Magazin.

04.09.2015
Anzeige