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NP-Experteninterview

David S. war ein „idealtypischer Amokläufer"

Der Kriminologe Christian Pfeiffer hält den 18-jährigen David S. aus München für einen „idealtypischen Amokläufer".

München/Hannover. Der „Neuen Presse" (Montagsausgabe) aus Hannover sagte Pfeiffer: „Er erfüllt alle Merkmale, die man in der Forschung als wichtige Faktoren bezeichnet." Er sei psychisch in einer Krise und sozial isoliert gewesen, habe unter Depressionen gelitten, habe massives Mobbing durch Mitschüler erlebt, er habe offenbar ein schwieriges, durchwachsendes Elternhaus gehabt. Und er habe selber durch seine gefakten Nachrichten versucht, andere Jugendliche zu dem McDonalds anzulocken. Pfeiffer machte auch darauf aufmerksam, dass sich der 18-Jährige „exzessiv berauscht hat an brutalen Computerspielen". Dies sei auch bei den Tätern von Winnenden und Erfurt so gewesen, und „bei nahezu allen, die in den USA als Amokläufer registriert wurden". Dabei gehe es darum, sich die Tötungshemmungen abzuspielen.

Pfeiffer lobt die Polizei in München. „Sie hat alles richtig gemacht. Sie hat bewiesen, dass sie auch in einer Terrorlage – davon musste man zunächst ausgehen – Herr der Lage wäre."


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