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Deutschland/Welt Commerzbank hält an Gratisgiro und Filialen fest
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Commerzbank hält an Gratisgiro und Filialen fest
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11:53 09.03.2016
Commerzbank Hannover Quelle: Claudia Brebach
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Hannover

„Es ist nicht unsere Strategie, Filialen zu streichen“, betont Hannovers Commerzbank-Chef Michael Koch. Studien belegten aber, dass 20 bis 30 Millionen Deutsche in naher Zukunft auf diese Weise Standorte in der Nähe verlieren. „Wir sind die aufnehmende Bank“, sagt Koch. Allerdings hat auch die Commerzbank Hannover in der Vergangenheit Standorte geschlossen, zuletzt zwei große wie unter anderem die frühere Dresdner-Zentrale hinterm Opernhaus. Jetzt profitiert sie von der Bereinigung anderer. In Alt-Laatzen habe er 5000 Kunden, erzählt Filialleiter Jochen Heinrich. Von den 300 Neukunden seien 50 von der Sparkasse gekommen. Ein ähnliches Bild gebe es in Vahrenwald mit 100 Wechslern. Die Niederlassung Hannover hat mit 14 Geschäftsstellen und rund 200 Mitarbeitern 2015 knapp 2000 neue Kunden gewinnen können, insgesamt seien es mehr als 111 000 im Privat- und Geschäftsbereich. „Wir haben ein wirklich gutes Geschäftsjahr über Hannover hinaus erlebt“, betont Koch, ohne Zahlen zu nennen. Man habe Immobilien im Wert von mehr als 184 Millionen Euro finanziert - plus 25 Prozent Neugeschäft. Das Anlagevolumen hier sei um vier Prozent auf vier Milliarden Euro gestiegen. Koch sieht dabei keine Alternative zu Wertpapieren, sparen für die Altersvorsorge funktioniert bei diesen Zinsen nicht: „Die haben jeden Hannoveraner seit 2009 im Schnitt 1000 Euro Kaufkraft gekostet.“

Die Bank investiert wie die Konkurrenz derzeit zusätzlich zum Filialgeschäft in digitale Angebote. Zudem sei nicht geplant, von Privatkunden Negativzinsen zu verlangen oder das Gratis-Giro aufzugeben. Das Firmenkundengeschäft sei in der Region um knapp sieben Prozent gewachsen, sagt der dafür zuständige Alexander Müller. Dabei profitierten vor allem die Mittelständler von internationalen Standorten der Commerzbank.

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