Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Chinas Premier weist Bericht über Vermögen zurück
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Chinas Premier weist Bericht über Vermögen zurück
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:05 28.10.2012
Chinas Machtzentrale: Parteitag in Peking. Quelle: Adrian Bradshaw/Archiv
Anzeige
Peking

t."

Das US-Blatt hatte am Freitag berichtet, Wen Jiabaos Familie verfüge über Vermögenswerte in Höhe von umgerechnet 2,1 Milliarden Euro. Die Zeitung hatte Unternehmensdaten analysiert und offizielle Angaben ausgewertet. Demnach besitzt die 90 Jahre alte Mutter des Premierministers aufgrund einer komplizierten Struktur erhebliche Anteile an der Ping An Versicherung. 2007 seien diese rund 93 Millionen Euro wert gewesen.

Wen Jiabaos Anwälte wiesen die Darstellung zurück: "Die Mutter Wen Jiaobas hat außer ihrem gesetzmäßigen Lohn oder ihrer Rente nie ein anderes Einkommen oder Vermögen besessen", schreiben die Rechtsanwälte Bai Tao und Wang Weidong. Sie kündigten weitere "Klarstellungen" an und behielten sich rechtliche Schritte gegen die Zeitung vor.

Nach ihrer Darstellung habe Wen Jiabao "nie eine Rolle bei den geschäftlichen Aktivitäten seiner Familienmitglieder gespielt". Diese hätten auch keinen Einfluss auf seine Politik gehabt. Auf die umfangreichen wirtschaftlichen Aktivitäten seiner Frau und seines Sohnes gehen die Anwälte in ihrer Stellungnahme nicht genauer ein.

Die "New York Times" hatte geschrieben, dass sie keine Beweise für ein ungesetzliches Verhalten des Premierministers gefunden habe. Vielmehr gäbe es in China Lücken im Gesetz, die es den Angehörigen hoher Beamter erlaubten, "mit ihrem Namen Geschäfte zu machen".

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hält weiter Vorträge zu Wirtschaftsthemen - lässt die vereinbarten Honorare aber an gemeinnützige Organisationen spenden, wie die "Bild am Sonntag" meldet.

28.10.2012

Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg plant nach "Spiegel"-Informationen vorerst keine Rückkehr in den Bundestag. Mehrere CSU-Politiker seien in den vergangenen Monaten damit gescheitert, ihn zu einem neuen Comeback-Versuch zu bewegen, berichtet das Magazin.

28.10.2012

Vier Jahre Haft. So lautet das Urteil gegen den früheren italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi. Der antwortet mit politischen Attacken und will weiter in der Politik mitmischen.

28.10.2012
Anzeige