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Deutschland/Welt CSU-Vize schließt Sonderweg für seine Partei aus
Nachrichten Politik Deutschland/Welt CSU-Vize schließt Sonderweg für seine Partei aus
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08:32 18.03.2016
Bundeslandwirtschaftsminiter Christian Schmidt (CSU).
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Hannover

Schmidt geht davon aus, dass trotz des Streites um die Flüchtlingspolitik in der Union der Bundestagswahlkampf von CDU und CSU so gestaltet werde, „wie wir das prinzipiell gewohnt sind“.

Angela Merkel und Horst Seehofer riet Schmidt, möglichst oft miteinander zu reden. Für die Union sei es zwar wichtig, so Schmidt, „dass das Strauß’sche Prinzip, dass rechts von der Union keine demokratisch legitimierte Partei sein kann und sein soll, auch Auftrag für uns ist.“ CDU und CSU müssten dennoch „gemeinsam gerade im bürgerlich-demokratischen Lager Antworten auch für diejenigen geben, die gegenwärtig Schwierigkeiten haben uns zu wählen“.

Dem stehen nach Informationen der RedaktionsNetzwerks Deutschland Forderungen aus Teilen der CSU-Führung entgegen, die nicht nur auf den Verzicht auf ein gemeinsames CDU/CSU-Wahlprogramm hinauslaufen, sondern auch den demonstrativen Verzicht auf eine Koalitionsaussage zugunsten der CDU beinhalten, sollte die CDU-Vorsitzende und Kanzlerin weiter an ihrer offenen Flüchtlingspolitik festhalten. Parteichef Horst Seehofer wollte zuletzt keine Garantien abgeben, dass die CSU nicht auch bundesweit zur Wahl antritt.

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