Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Bundesweit einmalige Verträge mit Muslimen unterzeichnet
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Bundesweit einmalige Verträge mit Muslimen unterzeichnet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:50 13.11.2012
Der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz (SPD). Quelle: D. Reinhardt/Archiv
Anzeige
Hamburg

z. Die Hamburger Bürgerschaft muss den Verträgen mit den islamischen Religionsgemeinschaften und mit der Alewitischen Gemeinde noch zustimmen.

Diese Verträge seien zwar mit Blick auf ähnliche Regelungen mit anderen Religionsgruppen eine Selbstverständlichkeit, aber doch ein Meilenstein, sagte Scholz. Zekeriya Altug von der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion erklärte: "Das ist ein historischer Tag für Deutschland." Die Verträge seien ein Zeichen der Anerkennung.

Geplant ist etwa, islamische und christliche Feiertage gleichzustellen. Arbeitnehmer dürfen sich an diesen Tagen freinehmen, müssen die Zeit allerdings nacharbeiten. Muslimische Schüler brauchen an ihren Feiertagen nicht in die Schule kommen. Mehrere Bundesländer haben angekündigt, den Hamburger Vertrag nachahmen zu wollen.

In Hamburg leben nach Angaben des Senats mehr als 100 000 Muslime. Alewiten sind eine liberal-islamische Glaubensgemeinschaft; ihre Anhänger besuchen keine Moscheen und legen den Koran nicht wörtlich aus.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Bundesrechnungshof hat die schwarz-gelbe Koalition zu größeren Sparanstrengungen und einem schnelleren Defizitabbau aufgefordert.Angesichts der Risiken durch die Euro-Schuldenkrise sollte die Bundesregierung zudem mehr finanzielle Vorsorge treffen, mahnte Rechnungshof-Präsident Dieter Engels am Dienstag in Berlin bei Vorlage des Jahresberichts.

13.11.2012

Die ostdeutschen Rentner können im kommenden Jahr mit einem drei mal höheren Rentenplus als im Westen rechnen.Dort wird die Rentenerhöhung "in einer Größenordnung von etwa einem Prozent" liegen, im Osten könnte es "mit allen Vorbehalten" auf eine Anhebung von drei Prozent hinauslaufen.

13.11.2012

Zur Organisation des Bundeswehr-Abzugs aus Afghanistan schickt Verteidigungsminister Thomas de Maizière etwa 300 Spezialisten an den Hindukusch. Trotzdem werde die Gesamtzahl deutscher Soldaten im kommenden Jahr deutlich sinken.

13.11.2012
Anzeige