Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Bundeswehrverband fordert Munition statt Flachbildschirme
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Bundeswehrverband fordert Munition statt Flachbildschirme
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:54 03.04.2016
Der Bundeswehrverband fordert den Schwerpunkt wieder auf die «must haves» zu verlegen, wie etwa Munition, Waffensysteme, persönliche Ausrüstung und Ersatzteile. Quelle: Thomas Frey
Anzeige
Berlin

"Noch in diesem Jahr muss das "Militärische" wieder in den Mittelpunkt gerückt werden", sagte Verbandschef André Wüstner am Wochenende. "Das Bundesministerium der Verteidigung muss den Schwerpunkt von den "nice to haves" wie beispielsweise Flatscreens in Unterkünften auf die "must haves" verlegen: Munition, Waffensysteme, persönliche Ausrüstung, Ersatzteile."

Konkret fordert der Verband in dem Papier, über das am Wochenende auch "tagesschau.de" berichtete, eine Erhöhung des Wehretats von derzeit 34,3 Milliarden Euro auf 45 Milliarden in 2021. Bisher plant die Bundesregierung eine Erhöhung auf 39,2 Milliarden Euro bis 2020. Zum Personalbedarf äußert sich der Verband nicht konkret. Er weist lediglich darauf hin, dass die Truppe aufgrund immer neuer Aufgaben wie zuletzt der Flüchtlingshilfe "überbucht" sei.

Seit der Wiedervereinigung ist die Truppe von fast 600 000 auf 178 000 Soldaten geschrumpft. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will in Kürze ein neues Personalkonzept vorlegen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Union ist in Umfragewerten derzeit so schwach wie seit Jahren nicht mehr. In der jüngsten Emnid-Umfrage für die "Bild am Sonntag" sackte sie gegenüber der Vorwoche um einen Punkt auf 33 Prozent ab.

03.04.2016

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sieht die Flüchtlingsübereinkunft mit der Türkei als Modell für Abkommen auch mit nordafrikanischen Ländern. Mit Blick auf Ausweichrouten über das Mittelmeer sagte er dem "Tagesspiegel am Sonntag": "Sollten wieder mehr Menschen über diese Route kommen, werden wir ähnliche Lösungen wie mit der Türkei suchen und darüber dann auch Verhandlungen mit den Ländern im Norden Afrikas aufnehmen müssen.

03.04.2016

Auf dem Grabkreuz des ehemaligen Außenministers Guido Westerwelle war bei der Beisetzung am Samstag ein falsches Geburtsjahr aufgedruckt. "Nach einer Stunde ist uns der peinliche Schreibfehler aufgefallen.

03.04.2016
Anzeige