Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Bundeswehr vermutet: Giftgaseinsatz im Irak
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Bundeswehr vermutet: Giftgaseinsatz im Irak
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:58 13.08.2015
Anzeige
Berlin

Das berichtete die "Bild"-Zeitung (Donnerstag) unter Berufung auf einen geheimen Bericht der Bundeswehr. Bei dem Angriff in der Stadt Machmur am Mittwoch wurde möglicherweise Chlorgas eingesetzt.

In der rund 60 Kilometer nordöstlich von Machmur gelegenen Kurden-Hauptstadt Erbil halten sich aktuell 88 Bundeswehr-Soldaten auf. Sie bilden Peschmerga und inzwischen auch jesidische Iraker für den Kampf gegen den IS aus.

Die Bundeswehr sieht für ihre Soldaten im Kurdengebiet keine erhöhte Gefahr. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte: "Eine Gefährdung in diesem konkreten Fall war aufgrund der großen Entfernung völlig ausgeschlossen."

Die vom IS in dem Gebiet eingesetzten Geschütze haben in der Regel eine Reichweite von etwa zwei Kilometern. Mit einem weiteren Vorrücken der Terrormiliz in Richtung Erbil rechnen Experten zur Zeit nicht. In den vergangenen Wochen hatte es schon mehrfach Berichte über den Einsatz von Chlorgas im Irak gegeben, die sich aber bislang nicht bestätigt haben.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Großbritanniens früherer Premierminister Tony Blair hat vor der Wahl eines neuen Labour-Vorsitzenden an alle Stimmberechtigten appelliert, nicht auf den Parteilinken Jeremy Corbyn zu setzen.

13.08.2015

Erstmals sind Kampfflugzeuge der USA in der Türkei gestartet, um Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) anzugreifen. Die Flugzeuge seien vom Luftwaffenstützpunkt Incirlik aufgebrochen, teilte das Pentagon ohne weitere Einzelheiten mit.

13.08.2015

Vor dem Beginn eines jährlichen Manövers der südkoreanischen und amerikanischen Streitkräfte hat Nordkorea seinen Tonfall verschärft. Das kommunistische Regime in Pjöngjang drohte mit "gnadenlosen Schlägen" seiner Streitkräfte, sollten beide Länder einen Angriff anzetteln.

13.08.2015
Anzeige