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Zu wenig Geld

Bundeswehr legt aus Sparzwang alle Flak-Panzer still

Das Heer stellt aus Spargründen mehrere Waffensysteme außer Dienst. Laut Medienberichten sind unter anderem alle Flak-Panzer vom Typ "Gepard" betroffen. Ein Ersatz ist derzeit noch nicht einsatzfähig.
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Werden ausgemustert: Alle 91 Flak-Panzer vom Typ "Gepard".

Werden ausgemustert: Alle 91 Flak-Panzer vom Typ "Gepard".

© Tim Schaarschmidt

Das deutsche Heer stellt laut Medienberichten eine Reihe von Waffensystemen außer Dienst, darunter sämtliche Flugabwehrkanonenpanzer vom Typ „Gepard“. Grund seien Sparmaßnahmen, berichteten „Bild“-Zeitung und „Focus“ am Samstag übereinstimmend. Die größte Teilstreitkraft wolle damit in diesem Jahr die Betriebskosten um rund 60 Millionen Euro senken, schrieb der „Focus“. Die Medien beriefen sich auf den „Inspekteurbrief“ von Heeresinspekteur Generalleutnant Hans-Otto Budde.

Darin schreibe Budde, dass er entschieden habe, „noch in diesem Jahr 58 Schützenpanzer Marder, 12 Panzerhaubitzen 2000, 10 Bergepanzer und alle 91 Flak-Panzer Gepard aus der Nutzung zu nehmen“. Die Außerdienststellung der „Geparden“ sei besonders schmerzlich, weil damit „erstmals im Heer auf eine Teilfähigkeit zumindest zeitlich befristet“ verzichtet werde. Das Nachfolge-System „Mantis“ sei noch nicht einsatzfähig. Auch die Flugstunden der Heeres-Helikopter sollen den Berichten zufolge sinken.

Der SPD-Verteidigungsexperte Hans-Peter Bartels zeigte sich laut „Bild“ besorgt. „Das ist ein Zeichen für konzeptionslose Planung“, wurde er zitiert.

ap


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