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Deutschland/Welt Bundeswehr-Truppentransporte sind häufig zu spät
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16:52 25.09.2018
Bei Truppentransporten der Bundeswehr kam es zuletzt häufig zu Verspätungen. Quelle: Holger Hollemann/dpa
Berlin

Bei Truppen-Transportflügen von und in Bundeswehr-Einsatzgebiete im Ausland ist es zuletzt häufig zu Problemen gekommen. „Zusammengefasst waren von Januar 2018 bis heute von insgesamt 285 Flügen in die bzw. aus den Einsatzgebieten 38 (13%) verspätet“, heißt es in einem Bericht von Verteidigungsstaatssekretär Peter Tauber (CDU) an den Verteidigungsausschuss des Bundestages.

Das Dokument liegt dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vor. So waren 21 von 60 Flügen von und nach Afghanistan um mehr als 24 Stunden verspätet. Das entspricht einem Anteil von 35 Prozent.

Zuverlässigkeit und Planbarkeit hat sich verbessert

Von den 72 Truppentransporten von und nach Mali, wo die Bundeswehr im Rahmen der UN-Mission „Minusma“ aktiv ist, starteten neun mit mehr als 24 Stunden Verspätung. Darüber hinaus waren acht der 69 Flüge nach Jordanien in Zusammenhang mit der Bundeswehr-Beteiligung an der internationalen Anti-IS-Allianz mehr als 24 Stunden verspätet. Keine Verzögerung gab es bei den Flügen von und in die Bundeswehr-Einsatzgebiete im Irak, im Kosovo, in Djibouti, Zypern, Italien und Litauen.

Laut Verteidigungsstaatssekretär Tauber haben sich „Zuverlässigkeit und Planbarkeit im Personenlufttransport im zurückliegenden Quartal deutlich verbessert“. Ein Grund dafür sei unter anderem, dass inzwischen auch der Airbus A400M mit entsprechender Schutzkomponente nach Afghanistan fliegen könne. Erste Verlegeflüge nach Mazar-e Sharif und zurück seien bereits erfolgt.

Von RND/Rasmus Buchsteiner

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