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Der Dienstwagen der Bundeskanzlerin.

Der Dienstwagen der Bundeskanzlerin. © Paul Zinken

Bundesregierung

Bundesregierung lässt Besucher hinter die Kulissen schauen

Wer das wissen will, erhielt in Berlin Antworten: Beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung waren die Pforten des Bundeskanzleramtes, des Bundespresseamtes und der 14 Bundesministerien für Besucher geöffnet.

Berlin. : Beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung waren die Pforten des Bundeskanzleramtes, des Bundespresseamtes und der 14 Bundesministerien für Besucher geöffnet.

Los ging es am Samstagmorgen mit der Eröffnung durch die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Insgesamt zehn Bundesminister stellen sich im Laufe dieses Wochenendes in sogenannten Bürger-Pressekonferenzen den Fragen der Gäste. Ein Vierteljahrhundert nach dem Fall der Berliner Mauer lautet das Motto "25 Jahre Freiheit und Einheit".

Bei warmem Wetter bildeten sich am Samstag zum Teil lange Schlangen vor den Gebäuden in und um Berlin-Mitte. Man erwarte eine ähnlich hohe Besucherzahl wie im vergangenen Jahr, als 150 000 Menschen kamen, hieß es im Bundespresseamt. Eine vorläufige Besucherzahl konnten die Organisatoren am Samstag noch nicht nennen.

Bei der Bundespressekonferenz, dem Verein der Parlamentskorrespondenten, informierten sich zahlreiche Besucher über die Arbeit der Hauptstadtjournalisten. Besonders gut besucht war die Regierungspressekonferenz, in der Regierungssprecher Steffen Seibert und seine Kollegen aus den Ministerien normalerweise den Medien Rede und Antwort stehen.

Im Mittelpunkt des Publikumsinteresses: das Aufregerthema Pkw-Maut. Doch auch nach der Krise zwischen Russland und der Ukraine oder den Auswirkungen des Ebola-Ausbruchs in Westafrika auf Deutschland wurde gefragt. Ein kleiner Junge wollte wissen, ob Kanzlerin Merkel eigentlich nett sei. Seiberts Antwort: "Ja, das ist sie sehr. Und man kann viel von ihr lernen."

Am Sonntag ist unter anderem ein Rundgang durch das Kanzleramt mit Merkel geplant. Außerdem soll es im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine Live-Schaltung zur Internationalen Raumstation ISS geben. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und Staatssekretärin Brigitte Zypries wollen mit dem deutschen Astronauten Alexander Gerst über seine Erfahrungen im All sprechen.

dpa


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