Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Bremen will bestellten Schweinegrippe-Impfstoff stornieren
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Bremen will bestellten Schweinegrippe-Impfstoff stornieren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:40 09.12.2009
Anzeige

Bremen. Wie eine Sprecherin der Gesundheitsbehörde mitteilte, ist am Mittwoch ein entsprechendes Schreiben an die anderen Bundesländer gegangen. „Wir wollen möglichst ein gemeinsames Vorgehen aller Länder noch vor Weihnachten erreichen“, sagte sie.

Bislang hätten sich in Bremen nur etwa vier Prozent der Bevölkerung impfen lassen. Hinzu komme nun, dass nur noch eine Impfdosis gebraucht werde statt zwei, wie ursprünglich angenommen. Der bestellte Impfstoff, der für 30 Prozent der Bevölkerung ausreichen sollte, sei also nun genug für 60 Prozent der Bevölkerung, sagte die Sprecherin. „Das brauchen wir auf keinen Fall.“

Das Problem ist, dass die Krankenkassen nur die Kosten für die tatsächlich verbrauchten Impfdosen übernehmen. Niedersachsen etwa könnte deshalb am Ende auf rund 30 Millionen Euro sitzen bleiben. In Bremen rechnet man damit, dass das Land durch das Stornieren des noch nicht ausgelieferten Impfstoffes etwa eine Million Euro sparen kann.

ddp

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) in Erklärungsnot: Nach Medienberichten soll der Verteidigungsminister bereits Anfang November vom Roten Kreuz einen für die Bundeswehr belastenden Bericht zum Luftangriff von Kundus erhalten haben. Wenig später hatte Guttenberg den Luftschlag noch als "militärisch angemessen" bezeichnet.

09.12.2009

Konservative US-Republikaner wollen sich in Kopenhagen ihrem Präsidenten entgegenstellen: Eine Delegation reist eigens zum Klimaschutz-Gipfel in die dänische Hauptstadt, um dort auf US-Präsident Barack Obama einzuwirken, mit möglichen Zusagen zurückhaltend zu sein.

09.12.2009

Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller (CDU) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel überraschend einen Kompromiss im Streit um das Wachtumsgesetz angeboten: Der Bund soll den Ländern mehr von der Mehrwertsteuer abgeben. Bewegt sich Merkel nicht, will Müller im Bundesrat gegen das Gesetz stimmen.

09.12.2009
Anzeige