Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Blutfehde zwischen Amazonas-Stämmen
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Blutfehde zwischen Amazonas-Stämmen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:25 05.04.2013
Ein fallender Baum im Amazonas-Dschungel. In Ecuador gibt es eine blutige Fehle zwischen zwei Stämmen. Quelle: Werner Rudhart/Illustration
Anzeige

Das sagte der stellvertretende Vorsitzende der Huaorani, Gilberto Esquimo, am Donnerstag (Ortszeit) der Nachrichtenagentur dpa. Das Justizministerium in Quito kündigte über Twitter an, den Vorfall zu untersuchen. Hintergrund sind Streitigkeiten über Waldrodungen und Erdölbohrungen.

Der Angriff geschah angeblich am vergangenen Freitag im ostecuadorianischen Orellana-Gebiet als Repressalie für den Tod eines Huaorani-Führers und einer seiner beiden Frauen. Das Paar wurde vor einem Monat mutmaßlich von Taromenani mit Lanzen getötet, weil es keinen Stopp der Waldrodungen in der Umgebung erreicht habe. Die Huaorani stehen im Gegensatz zu den Taromenani im Kontakt mit dem ecuadorianischen Staat.

Esquimo forderte Unterstützung der Regierung. Neue Auseinandersetzungen seien zu befürchten. Die Rivalität zwischen den beiden Amazonas-Stämmen hatte bereits 2003 zu einem Massaker geführt, als 23 Taromenani von Huaorani-Kriegern getötet wurden.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Angesichts der Razzien russischer Behörden gegen Nichtregierungsorganisationen (NGO) fordern Menschenrechtler Druck von Kanzlerin Angela Merkel auf Kremlchef Wladimir Putin.

04.04.2013

Enthüllungen über zweifelhafte Finanzgeschäfte eines Beraters von François Hollande bringen Frankreichs Präsidenten weiter in Bedrängnis. Nach dem Schwarzgeldskandal um den zurückgetretenen Budgetminister Jérôme Cahuzac steht nun auch Hollandes früherer Wahlkampfmanager Jean-Jacques Augier im Rampenlicht.

04.04.2013

Die rechtsextreme NPD muss die Mitarbeiter in ihrer Berliner Parteizentrale aus Geldnot vor die Tür setzen. Alle sieben hauptamtlichen Mitarbeiter in der Zentrale hätten ihre Kündigung erhalten.

04.04.2013
Anzeige