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Deutschland/Welt Bericht: Quecksilber-Werte in Flüssen zu hoch
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Bericht: Quecksilber-Werte in Flüssen zu hoch
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08:28 24.03.2016
Der Rhein in Köln. Nach einem Medienbericht liegt die Quecksilber-Belastung einiger Flüsse über dem zulässig Grenzwert. Quelle: Oliver Berg
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Berlin

e. Quelle dafür sei eine Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine Parlamentsanfrage.

Zwar stoßen Dutzende deutsche Braun- und Steinkohlekraftwerke in geringen Dosen Quecksilber aus. Umweltschützer machen aber vor allem giftige Dämpfe aus Braunkohlekraftwerken für die Umweltbelastung mit dem Schwermetall verantwortlich. Von Menschen wird Quecksilber nach Angaben des Umweltbundesamtes meist nicht über die Luft, sondern wegen der Ablagerung in Flüssen und Meeren vor allem beim Fischessen aufgenommen. Gefährdet sind laut einer Studie für die Grünen insbesondere schwangere Frauen.

In den USA wurde für Quecksilber 2012 ein Emissionsgrenzwert von 1,4 Mikrogramm pro Normkubikmeter bei Steinkohle festgelegt. In Deutschland ist er - auch wegen anderer Messtechniken - höher. "Würden die gleichen Grenzwerte wie in den USA gelten, könnte nur eines der 53 meldepflichtigen Kohlekraftwerke in Deutschland am Netz bleiben", sagte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Peter Meiwald im Funke-Interview. Seine Partei fordert eine drastische Verschärfung der Regeln.

dpa

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