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Zerstörtes Aleppo: Eine UN-Delegation, die Syrien besucht hat, ist schockiert vom Ausmaß der Zerstörung in den Hochburgen der Revolution.

Zerstörtes Aleppo: Eine UN-Delegation, die Syrien besucht hat, ist schockiert vom Ausmaß der Zerstörung in den Hochburgen der Revolution.© Sana

Konflikte

Ban: "Wir müssen 2013 besser werden"

Die Konflikte in Syrien, Mali, im Kongo und im Nahen Osten stellen nach Einschätzung von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon derzeit die größte Bedrohung für den Weltfrieden dar.

New York. Die Suche nach friedlichen Lösungen für diese Krisen müsse ganz oben auf der Agenda der internationalen Gemeinschaft stehen, forderte Ban am Dienstag in New York bei der Vorstellung seines Programms für 2013. Es sei immer noch eine Zeit von "enormem Aufruhr und Unsicherheit" in der Welt, sagte Ban. "Wir müssen die Tyrannei des Status quo abschütteln. Jetzt ist keine Zeit für normalen Betrieb."

Ban forderte die internationale Gemeinschaft erneut auf, sich im Syrien-Konflikt stärker zu engagieren und vor allem keine Waffen mehr zu liefern - weder an die Regierung noch an die Opposition. "Wir sind noch weit davon entfernt, beide Seiten an einen Tisch zu bringen, um die wichtigen Entscheidungen über die Zukunft des Landes zu treffen, die nur die Syrier treffen können." Zudem fehle es weiter an Geld und Unterkünften, um den großen Strom an Flüchtlingen zu versorgen.

Auch die Rechte von Frauen, Kindern und Menschen mit Behinderungen, sowie der Kampf gegen Umweltzerstörung und Massenvernichtungswaffen stünden dieses Jahr im Mittelpunkt seiner Anstrengungen, sagte Ban. "Wir müssen 2013 besser werden."

Dabei müsse man auch selbstkritisch sein. "Meine inbrünstige Hoffnung - und unser gemeinsames wichtiges Bedürfnis - ist, dass wir uns nicht mehr nur von Krise zu Krise und von Symptom zu Symptom bewegen, sondern uns anstelle dessen mit den darunterliegenden Gründen und Zusammenhängen befassen und die Fehler in unseren Herangehensweisen erkennen."

Zudem müsse man neue Partner finden. "Anhaltende Lösungen für globale Probleme liegen nicht mehr allein in der Hand von Regierungen. Die Vereinten Nationen des 21. Jahrhunderts müssen in Form von Netzwerken und Koalitionen denken." Vor allem auch dank anhaltender Budgetkürzungen müssten "innovative und neue Lösungen" gefunden werden. "Die Entscheidungen, die wir in den entscheidenden kommenden Jahren treffen - oder an denen wir eben auch scheitern - werden unsere Welt für die kommenden Jahrzehnte gestalten."

dpa


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