Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Baltimore: Sechs Polizisten müssen vor Gericht
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Baltimore: Sechs Polizisten müssen vor Gericht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:36 22.05.2015
Die schwerste Anklage lautet auf Mord mit bedingtem Vorsatz (Mord zweiten Grades). Quelle: John Taggart
Anzeige
Baltimore

Der Tod des 25-Jährigen hatte schwere Unruhen ausgelöst. Gray war am 12. April festgenommen worden, erlitt in Polizeigewahrsam schwere Rückenverletzungen und fiel darauf ins Koma. Er starb am 19. April im Krankenhaus.

Zugleich bestätigte eine Geschworenenjury im wesentlichen die Anklage der Staatsanwaltschaft. Die schwerste Anklage gegen einen der Polizisten lautet auf Mord mit bedingtem Vorsatz (Mord zweiten Grades). Das ist nach US-Recht ein Verbrechen, das anders als "Mord ersten Grades" nicht im Voraus geplant war, bei dem aber der Tod billigend in Kauf genommen wird. Das allein kann mit 30 Jahren Haft geahndet werden. Die weiteren Anklagen beinhalten hauptsächlich fahrlässige Tötung, Körperverletzung und Amtsvergehen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Großbritanniens Premierminister David Cameron will den EU-Gipfel in Riga nutzen, um seine Vorstellungen über eine Reform der EU zu konkretisieren. "Ich werde ernsthafte Diskussionen mit meinen Kollegen über die Reform der EU und die Neuverhandlung des britischen Verhältnisses in der EU beginnen", kündigte Cameron unmittelbar vor dem Gipfel in Riga an.

22.05.2015

Bund, Länder und Kommunen profitieren trotz des Konjunkturdämpfers zu Jahresbeginn weiter von stark wachsenden Steuereinnahmen. Im April kletterte das Aufkommen ohne reine Gemeindesteuern um 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

22.05.2015

Der Vormarsch der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien hat weltweit große Sorge um das Unesco-Weltkulturerbe in der historischen Wüstenstadt Palmyra ausgelöst.

21.05.2015
Anzeige