Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt BP meldet Erfolg: Bohrloch im Golf versiegelt
Nachrichten Politik Deutschland/Welt BP meldet Erfolg: Bohrloch im Golf versiegelt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:22 04.08.2010
Anzeige

LONDON. Das sogenannte „Static Kill“-Manöver zum Schließen des Öl-Lecks im Golf von Mexiko war nach Angaben des Ölkonzerns BP offensichtlich erfolgreich. Dreieinhalb Monate nach Beginn der Ölkatastrophe sei das gewünschte Ergebnis erzielt worden, teilte BP am Mittwoch in London mit. Ein „Meilenstein“ sei erreicht. Er ist allerdings erst der erste Schritt von mehreren zur endgültigen Versiegelung des Bohrlochs.

Nach Angaben von BP ist ein „hydrostatisches“ Gleichgewicht erzielt worden. Der von oben in die Steigleitung gepresste Schlamm neutralisiert das nach oben strömende Öl, so dass kein weiteres Öl austreten kann. In einem zweiten Schritt soll Zement in die Steigleitung gepresst werden.

In der kommenden Woche soll dann auch das Öl-Reservoir in etwa vier Kilometern Tiefe im Meeresboden verschlossen werden. Bei dieser Operation „Bottom Kill“ will BP ebenfalls Schlamm und Zement in die Steigleitung pumpen - durch einen Nebenzugang, der seit Mai gebohrt wird.

Nach Angaben von Forschern strömten nach dem Versinken der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ am 22. April insgesamt 4,9 Millionen Barrel Öl in den Golf von Mexiko, - das sind etwa 666 400 Tonnen. Niemals zuvor wurde eine schlimmere Ölpest registriert. Seit dem 15. Juli ist das Leck mit einer provisorischen Kappe abgedichtet.

AFP

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ob es eine neue Verfassung in Kenia geben wird, entscheidet sich ab Mittwoch durch eine Volksabstimmung. Bereits vor der Öffnung der Wahllokale warteten hunderte Menschen darauf, ihre Stimme abgeben zu können. Das Ergebnis soll dann am Freitag vorliegen.

04.08.2010

Nach Angaben einer Studie, deren Ergebnisse die Grünen vorgelegt haben, stellen Stromriesen den Verbrauchern eine Milliarde Euro zu viel in Rechnung. Die FDP hat nun eine Rückerstattung an den Kunden ins Gespräch gebracht.

Michael Grüter 04.08.2010

Die angeblichen Millionen-Konten des verstorbenen österreichischen Rechtspopulisten Jörg Haider in Liechtenstein könnten Tagebuch-Eintragungen eines früheren Weggefährten Haiders zufolge mit Geld aus Libyen und dem Irak gefüllt worden sein.

03.08.2010
Anzeige