Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Auschwitz-Prozess: Gutachter hat Zweifel an Grönings Aussage
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Auschwitz-Prozess: Gutachter hat Zweifel an Grönings Aussage
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:58 17.06.2015
Der Angeklagte Oskar Gröning spricht mit seinem Anwalt im Gerichtssaal in Lüneburg. Quelle: Philipp Schulze/Archiv
Anzeige
Lüneburg

n. Wahrscheinlicher sei zumindest ein wöchentlicher Einsatz während der etwa zweimonatigen Ungarn-Aktion, erklärte der historische Sachverständige Stefan Hördler am Mittwoch.

Als SS-Unterscharführer sei er vom Rampendienst ausgenommen worden, hatte Gröning zu Beginn des Verfahrens weiter berichtet. Auch das sei "absolut unwahrscheinlich", erklärte Hördler und zeigte Fotos eines Transports an der Rampe vom Mai 1944. Darauf waren mehrere Unterscharführer zu sehen, darunter einer mit Brille, der Gröning ähnelte.

Für eine angekündigte weitere Stellungnahme des 94-Jährigen war am Ende keine Zeit mehr. Diese wird nun für den 1. Juli erwartet. Gröning wird Beihilfe zum Mord in mindestens 300 000 Fällen vorgeworfen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Liste mit US-Spionagezielen soll von einem Sonderermittler geprüft werden - und nicht von Abgeordneten. Das hat die Bundesregierung dem Geheimdienst-Untersuchungsausschuss des Parlaments vorgeschlagen, wie der Ausschussvorsitzende Patrick Sensburg (CDU) sagte.

17.06.2015

Der Volksaufstand in der DDR am 17. Juni 1953 muss Deutschland nach Ansicht aller Bundestagsparteien für immer eine Mahnung sein: für Zivilcourage und den Kampf um Freiheit und Demokratie.

17.06.2015

Die EU-Kommission geht mit großer Wahrscheinlichkeit juristisch gegen die deutsche Pkw-Maut vor. Bei der Sitzung am Mittwoch sei die letzte politische Grundsatzentscheidung gefallen, ein Verfahren gegen Deutschland wegen Verletzung des EU-Vertrages einzuleiten, verlautete am Mittwoch aus Kommissionskreisen in Brüssel.

17.06.2015
Anzeige