Navigation:
Laut Christos Staikouras werden die Ergebnisse der Studie «als geheim eingestuft».

Laut Christos Staikouras werden die Ergebnisse der Studie «als geheim eingestuft».© Orestis Panagiotou

Geschichte

Athen: Studie zu Reparationsforderungen

Athen (dpa) – Eine griechische Studie über mögliche Reparationsforderungen aus dem Zweiten Weltkrieg an Deutschland wird vorerst nicht veröffentlicht. Die Ergebnisse seien "als geheim eingestuft" worden.

Das erklärte der stellvertretende griechische Finanzminister Christos Staikouras nach Angaben der halbamtlichen Nachrichtenagentur AMNA.

 In Griechenland hatten im Zuge der Euro-Krise verschiedene Parteien gefordert das Thema Kriegsentschädigungen wieder auf die Tagesordnung zu setzten. Das Finanzministerium hatte daraufhin eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sämtliche relevante Akten im Rechnungshof klassifizieren und katalogisieren sollte. Nach Angaben von Staikouras kamen 761 Bände zusammen. Die Arbeitsgruppe hatte ihren Bericht Anfang März an das Finanz- und das Außenministerium weitergeleitet.

 Bei den möglichen Forderungen Griechenlands geht es neben Entschädigungen für Sachwerte und Menschenleben um einen Zwangskredit, den die Bank von Griechenland 1942 der Deutschen Reichsbank gewährte. Über die mögliche Höhe der Reparationen kursieren unterschiedliche Zahlen. Die rechtspopulistische Organisation "Unabhängige Griechen" nannte einen Betrag von 162 Milliarden Euro ohne Zinsen. Die Bundesregierung sieht die Entschädigungsfrage hingegen für erledigt an.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was ist Ihre Wunschkoalition für Niedersachsen?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie