Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Angreifer nach Messerattacke in Jerusalem erschossen
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Angreifer nach Messerattacke in Jerusalem erschossen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:06 12.10.2015
Die Wut der Palästinenser hat viele Gründe. Die Friedensverhandlungen mit Israel liegen seit eineinhalb Jahren brach, und der israelische Siedlungsausbau geht immer weiter. Foto: Abir Sultan/Archiv
Anzeige
Jerusalem

Der Polizist blieb unverletzt, weil das Messer des Angreifers an der kugelsicheren Weste des Beamten abprallte. Der Vorfall ereignete sich beim Löwentor am Eingang zur historischen Altstadt von Jerusalem. In den letzten Tagen war die Gegend immer wieder Schauplatz von Messerangriffen palästinensischer Attentäter.

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hat angesichts der angespannten Lage im Nahen Osten Besonnenheit angemahnt. In Telefonaten am Sonntagabend mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas betonte sie die Notwendigkeit, provozierendes Handeln zu unterlassen. "Es sind bereits zu viele Menschen gestorben", hieß es in einer Mitteilung ihres Büros.

Mogherini rief die Konfliktparteien darin auch zu einer raschen Wiederbelebung eines "glaubwürdigen politischen Prozesses" auf. Dies sei der einzige Weg, die Situation zu beruhigen. Die Gewalt zwischen Palästinensern und Israelis hat seit etwa zwei Wochen wieder stark zugenommen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein leerstehendes Haus in Mecklenburg-Vorpommern brennt - dort sollten eigentlich künftig Flüchtlinge einziehen. In einer weiteren Unterkunft in Bremen muss die Polizei eine Schlägerei entschärfen.

12.10.2015

Zur Lösung des Flüchtlingsproblems ist ein ganzes Bündel von Maßnahmen nötig - und viel Geld. Doch Kanzlerin Merkel beruhigt: Es wird keinen Flüchtlings-"Soli" geben.

12.10.2015

Die rot-grüne Landesregierung in Wien hat Federn lassen müssen, ist aber einer Blamage entgangen. In Zeiten der Flüchtlingsfrage wollte die rechte FPÖ das Rathaus erobern. Es hat "nur" zum Rekord gereicht.

11.10.2015
Anzeige