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Der Parteichef der Alternative für Deutschland, Bernd Lucke.

Der Parteichef der Alternative für Deutschland, Bernd Lucke. © Kay Nietfeld

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Alternative für Deutschland: Eurokrise kommt wieder

Die Partei Alternative für Deutschland (AfD) warnt vor einer Rückkehr der Eurokrise und wirft Kanzlerin Angela Merkel vor, die drohenden Gefahren bewusst aus dem Wahlkampf herauszuhalten.

Berlin. AfD-Chef Bernd Lucke sagte der Nachrichtenagentur dpa: "Die Regierung versucht mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, die Eurokrise aus dem Bewusstsein der Bürger zu verdrängen. Das ist eine gezielte und verantwortungslose Strategie", sagte Lucke. Merkel habe es verdient, abgewählt zu werden.

Die Eurokrise sei nicht vorbei, betonte der Wirtschaftsprofessor, der 33 Jahre der CDU angehörte. "Wir werden nach den Wahlen sehr schnell wieder schlechte Nachrichten hören." Griechenland stehe am Rande der Zahlungsunfähigkeit, es werde in Kürze einen weiteren Schuldenschnitt geben müssen - mit schwersten Verlusten auch für die deutschen Steuerzahler. Die Aussichten für Portugal seien auch nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) düster. Auch bei der Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa gebe es keine Entspannung.

Lucke forderte, dass die südeuropäischen Staaten aus dem Euro ausscheiden. Im verbleibenden Euro-Gebiet müsse strikt vereinbart werden, dass es keine Haftung für die Schulden anderer Staaten geben darf. Wenn eine entsprechende Vertragsveränderung nicht durchzusetzen sei, sollte Deutschland zur D-Mark zurückkehren.

dpa


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