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Deutschland/Welt Abgeordnete wollen Al-Maliki befragen
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Abgeordnete wollen Al-Maliki befragen
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10:35 09.01.2013
Ein Jahr nach dem Abzug der US-Armee steht Iraks Ministerpräsident Al-Maliki mit dem Rücken zur Wand. Quelle: Iraqi Prime Minister Office/Archiv
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Bagdad

Nach Informationen des irakischen Nachrichtenportals "Schafak News" wies Al-Nudschafi aber darauf hin, dass die Abgeordneten Al-Maliki nur zu Problemen befragen dürften, die seine Regierung zu verantworten habe.

In den vorwiegend von Sunniten bewohnten irakischen Provinzen gibt es seit zwei Wochen immer wieder Demonstrationen gegen Al-Maliki. Die Demonstranten fordern Reformen und die Freilassung von Gefangenen, die ohne Anklage festgehalten werden. Al-Maliki ist auf ihre Forderungen bisher nicht eingegangen.

Am vergangenen Wochenende veröffentlichte der frühere Stellvertreter von Ex-Präsident Saddam Hussein, Isset Ibrahim al-Duri, eine Videobotschaft, in der er seine Solidarität mit den Demonstranten verkündete. Seither rätseln die Iraker über seinen Aufenthaltsort. Am Mittwoch hieß es in irakischen Medien, er sei nach einem Besuch in der Anbar-Provinz nach Katar gereist. Al-Duri ist der einzige Saddam-Getreue, der nicht gefangen genommen wurde.

dpa

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