Navigation:
Ein Jahr nach dem Abzug der US-Armee steht Iraks Ministerpräsident Al-Maliki mit dem Rücken zur Wand.

Ein Jahr nach dem Abzug der US-Armee steht Iraks Ministerpräsident Al-Maliki mit dem Rücken zur Wand. © Iraqi Prime Minister Office/Archiv

Konflikte

Abgeordnete wollen Al-Maliki befragen

Der irakische Regierungschef Nuri al-Maliki muss sich demnächst möglicherweise vor dem Parlament verantworten. Parlamentspräsident Osama al-Nudschaifi teilte am Dienstagabend mit, bei ihm sei ein entsprechender Antrag eingegangen, der von mehreren Abgeordneten unterstützt werde.

Bagdad. Nach Informationen des irakischen Nachrichtenportals "Schafak News" wies Al-Nudschafi aber darauf hin, dass die Abgeordneten Al-Maliki nur zu Problemen befragen dürften, die seine Regierung zu verantworten habe.

In den vorwiegend von Sunniten bewohnten irakischen Provinzen gibt es seit zwei Wochen immer wieder Demonstrationen gegen Al-Maliki. Die Demonstranten fordern Reformen und die Freilassung von Gefangenen, die ohne Anklage festgehalten werden. Al-Maliki ist auf ihre Forderungen bisher nicht eingegangen.

Am vergangenen Wochenende veröffentlichte der frühere Stellvertreter von Ex-Präsident Saddam Hussein, Isset Ibrahim al-Duri, eine Videobotschaft, in der er seine Solidarität mit den Demonstranten verkündete. Seither rätseln die Iraker über seinen Aufenthaltsort. Am Mittwoch hieß es in irakischen Medien, er sei nach einem Besuch in der Anbar-Provinz nach Katar gereist. Al-Duri ist der einzige Saddam-Getreue, der nicht gefangen genommen wurde.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von den Obike-Leihfahrrädern in Hannovers City?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie