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Ihr Fall brachte zusätzliche Brisanz in die geplante Reform des Sexualstrafrechts: Model Gina-Lisa Lohfink wird beschuldigt, eine Vergewaltigung nur erfunden zu haben.

Ihr Fall brachte zusätzliche Brisanz in die geplante Reform des Sexualstrafrechts: Model Gina-Lisa Lohfink wird beschuldigt, eine Vergewaltigung nur erfunden zu haben. © Klaus-Dietmar Gabbert

Kriminalität

86 Prozent für Verschärfung des Sexualstrafrechts

Eine große Mehrheit der Deutschen ist für eine Verschärfung des Sexualstrafrechts. Im Deutschlandtrend befürworten 86 Prozent, dass das Sexualstrafrecht dahingehend verschärft wird, dass ein eindeutiges "Nein" des Opfers bei einer Vergewaltigung ausreicht, um den Täter zu bestrafen.

Berlin. Zehn Prozent der Befragten halten die bisherige Gesetzeslage für ausreichend. Bisher kann eine Vergewaltigung nur dann zur Strafe gebracht werden, wenn sich das Opfer körperlich zur Wehr setzt. Bei den Frauen begrüßen 90 Prozent eine Änderung. Bei den befragten Männern sind es 82 Prozent.

Union und SPD sind sich grundsätzlich einig über weitere Strafrechtsverschärfungen zum Schutz vor sexuellen Übergriffen. Verankert werden soll das Prinzip, dass ein klares "Nein" für eine Bestrafung von Tätern reichen soll. Vorgesehen sind außerdem neue Tatbestände, die aufdringliches Grapschen und sexuelle Attacken aus einer Gruppe heraus erfassen. Das Gesetz soll noch vor der Mitte Juli beginnenden Sommerpause verabschiedet werden.

dpa


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