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Dirk Nowitzki kann das Spiel gegen Memphis nicht entscheiden.

Dirk Nowitzki kann das Spiel gegen Memphis nicht entscheiden. © Larry W. Smith

Basketball

NBA reagiert auf Bombenterror - Mavs verlieren

Die dramatischen Ereignisse beim Boston Marathon schockten auch die Basketballer der nordamerikanischen Profiliga NBA. Die Resultate des vorletzten Spieltages der regulären Saison wie das 97:103 der Dallas Mavericks gegen die Memphis Grizzlies rückten deutlich in den Hintergrund.

Boston. "Unsere Gedanken und Gebete sind bei allen, die von den verheerenden Geschehen in Boston betroffen sind", sagte ein NBA-Sprecher gegenüber dem Sportsender "ESPN".

Schnell und angemessen reagierte die Liga. Die Begegnung der einheimischen Celtics gegen die Indiana Pacers wurde ersatzlos gestrichen. In gleicher Weise reagierte die Eishockey-Liga NHL und sagte die Partie der Boston Bruins gegen die Ottawa Senators. Die NBA-Platzierungen der Celtics und Pacers sind von der Streichung nicht betroffen. Beide Clubs sind für die Playoffs qualifiziert.

Der Sicherheitsaspekt steht nach den Bombenanschlägen im Zielbereich des Boston-Marathons bei der NBA im Fokus. "Wir werden weiterhin mit unseren Arena- und Teampartnern und den lokalen Sicherheitskräften zusammenarbeiten, um eine hohe Sicherheit rund um die Hallen zu gewähren", versicherte der NBA-Sprecher.

Das 97:103 der Dallas Mavericks im Heimspiel gegen die Memphis Grizzlies wurde am Rande notiert. Die Texaner verpassten ihre letzte Chance, die völlig verkorkste Saison mit einer positiven Ergebnis-Bilanz zu beenden. Dirk Nowitzki war mit 26 Punkten einmal mehr bester Werfer seines Teams. Die 41. Niederlage im 81. Saisonspiel können die Texaner noch ausgleichen. Zum Abschluss der regulären Saison hoffen der 34-jährige Würzburger und seine Teamkollegen am Mittwoch gegen die New Orleans Hornets auf 41. Sieg. Den Frust über das Verpassen der Playoffs aber nehmen die Mavericks mit in die lange Sommerpause.

O.J. Mayo war für Dallas-Trainer Rick Carlisle gegen seinen vorherigen Arbeitgeber der Sündenbock. Der Point Guard war in der letzten Saison von Memphis nach Dallas gewechselt und fiel mit seiner mangelhaften Einstellung auf. "Wenn ich gegen mein ehemaliges Team spiele, wäre ich bereit, ihnen wehzutun. Er hat nicht dagegen gehalten. Im wichtigsten Spiel des Jahres, das uns eine positive Bilanz hätte bringen können, sich so zu präsentieren. Das hat mich schockiert", sagte Carlisle den "Dallas Morning News".

Viermal verlor Mayo den Ball, nur einen von sechs Würfen brachte er im Korb unter. Nowitzki, der gegen New Orleans als 17. Spieler Marke von 25 000 Punkten durchbrochen hatte, zeigte Verständnis. "Solche Tage gibt es immer wieder. Da musst du durch. Du musst weitermachen und an beiden Seiten des Feldes hart arbeiten", erklärte der Würzburger.

dpa


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