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Boston-Marathon: Google hilft bei Vermissten-Suche

So unsinnig die Auswüchse des Internets manchmal sind. In Krisen-Situationen wird es für manche Menschen zum letzten Rettungsanker. Der Suchmaschinenriese Google hat nach dem verheerenden Attentat beim Boston-Marathon eine Online-Plattform eingerichtet.

Der "Person-Finder" (http://google.org/personfinder/2013-boston-explosions) hilft Angehörigen bei der Suche nach Vermissten und vermittelt zwischen den Betroffenen.

In eine Suchmaske wird der Name der vermissten Person eingegeben, woraufhin eine Datenbank abgefragt wird. Außerdem lassen sich Vermisstenanzeigen schalten. Bis zum frühen Dienstagabend wuchs die Datenbank auf 5300 Einträge. Das System ist so aufgebaut, dass auch Menschen mit geringer Online-Affinität schnell damit zurechtkommen. Einziger Nachteil: Die Einträge können nicht auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden. Das System kam in den vergangenen Jahren bereits bei diversen Naturkatastrophen zum Einsatz.

Das Rote Kreuz in Boston hat mit "Safe and Well" einen ähnlichen Online-Service eingerichtet. Auf Facebook und Twitter bieten außerdem Einwohner aus Boston Schlafplätze für Angehörige aus anderen Städten an.

(mih/spot)


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