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Dutzende Krankenwagen sind zum Ort der Explosionen geeilt.

Dutzende Krankenwagen sind zum Ort der Explosionen geeilt.© CJ Gunther

Notfälle

Zwei Tote nach Explosionen beim Boston-Marathon

Zwei schwere Explosionen haben beim Marathonlauf in Boston nach Angaben der Polizei mindestens zwei Menschen in den Tod gerissen. Zudem wurden mindestens 23 Menschen verletzt, darunter auch Kinder.

Washington. Die Zeitung "Boston Globe" hatte zuvor über Twitter von drei Toten berichtet.

 Die Ursache der Detonationen war kurz nach dem Blutbad zunächst unklar. Vizepräsident Joe Biden sprach nach einem Bericht des TV-Senders CNN von einer Bombe. Offizielle Hinweise auf einen gezielten Terroranschlag gibt es jedoch noch nicht. Allerdings sind nach Angaben von US-Medien zwei weitere Sprengkörper entdeckt worden. Dies stärke den Verdacht, dass ein Terroranschlag Ursache des Blutbads gewesen sei.

 Die Explosion hätten sich in der Nähe der Ziellinie ereignet, berichte der TV-Sender CNN. Der Sender zeigte Bilder einer Rauchsäule und fliehender Menschen. Auch Bilder von Rettungskräften, die Menschen auf Tragen wegbrachten, waren zu sehen. Berichte über abgerissene menschliche Glieder wurden zunächst nicht bestätigt.

 Präsident Barack Obama wurde sofort über die Ereignisse informiert, verlautet aus dem Weißen Haus. In New York wurden die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt.

 Als sich die Explosionen ereigneten, hatten die ersten Läufer bereits Stunden zuvor die Ziellinie überquert. "Ich hörte zwei sehr laute Explosionen", berichtete ein Augenzeuge. "Ich sah auch sehr, sehr schwere Verletzungen", fügte er im TV hinzu.

 "Derzeit haben wir vier Menschen in der Notaufnahme", sagte Heather Clucas, Sprecherin des General Hospital. Die Explosionen ereignete sich nach Aufnahmen von Videos, die im Internet verbreitet wurden, hinter der Zuschauertribüne am Ziel, wo sich besonders viele Schaulustige befanden.

 Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 finden Marathonläufe und andere große Sportveranstaltungen in den USA unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen statt. Der Boston Marathon gehört zu den populärsten Rennen an der amerikanischen Ostküste. Jedes Jahr nehmen daran tausende Menschen teil.

dpa


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