Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama Verunglückter Dompteur erhält offenbar keine Gage
Nachrichten Panorama Verunglückter Dompteur erhält offenbar keine Gage
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:26 18.12.2009
Donner-Zirkus: Hier geschah das Unglück Quelle: ddp
Anzeige

Nach Informationen des Radiosenders NDR 90,3 will der Veranstalter zumindest einen großen Teil der Gage nicht ausbezahlen. Für den Unglücksabend selbst soll der Tiertrainer überhaupt kein Geld bekommen haben.

Der Dompteur aus Augsburg war in der vergangenen Woche bei einer festlichen Dinner-Party in der Manege der „Alten Hagenbeck’schen Dressurhalle“ gestolpert und vor den Augen von fast 200 Showgästen von drei bengalischen Tigern lebensgefährlich verletzt worden. Dabei erlitt der 28-Jährige nach Angaben der Rettungskräfte ein offenes Schädel-Hirn-Trauma und schwere Verletzungen am Brustkorb. Entgegen ersten Meldungen sei dem Tiertrainer keine Hand amputiert worden. In den kommenden Tagen sollte die künstliche Beatmung langsam abgesetzt und das künstliche Koma schrittweise beendet werden.

Die Eltern des Dompteurs sind mit ihren Gagenforderungen beim Veranstalter Stefan Pagels laut NDR 90,3 offenbar gescheitert und mit leeren Händen nach Hause gefahren. Ihnen sei mitgeteilt worden, dass das Geld für den Transport der Tiger weitgehend aufgebraucht worden sei. Pagels war am Freitag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Auf seiner Internetseite heißt es, dass Interviewanfragen derzeit abgelehnt würden. Alle Beteiligten bräuchten Kraft und Ruhe.

Ob der Dompteur jemals in die Manege zurückkehren kann, ist fraglich. Bis er aufwacht und selbst entscheiden kann, will die Familie die zwölf Tiger durchbringen. Die Unterbringung der Tiere soll monatlich mehrere Tausend Euro kosten. Für die nächsten zehn Monate werden rund 45 000 Euro benötigt. ddp

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der nach einem tödlichen Verkehrsunfall in Frankfurt am Main verschwundene 25-jährige Verdächtige hat sich am Freitagmorgen den Behörden gestellt.

18.12.2009

Ein besonderes Weihnachtsgeschenk gibt es noch beim Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin: eine Patenschaft für ein Hoch- oder Tiefdruckgebiet.

17.12.2009

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat die angebliche Leiche der 1919 ermordeten Sozialistin Rosa Luxemburg obduzieren lassen. Ein Behördensprecher bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der „Bild-Zeitung“.

17.12.2009
Anzeige