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Unfälle

Zug entgleist, Bus verunglückt: 52 Tote in China

Beim Zusammenstoß eines Busses mit einem Lastwagen sind im Nordosten Chinas 33 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 24 wurden verletzt, davon 14 schwer.

Der Lastwagen fuhr an einer Autobahnbaustelle von einer Raststätte aus in der falschen Richtung weiter und stieß frontal mit dem Bus zusammen. Der Bus fing sofort Feuer.

Der Unfall passierte am Sonntag nahe der Stadt Fuxin in der Provinz Liaoning. Die Zahl der Verkehrstoten in China zählt mit 68 000 im vergangenen Jahr zu den höchsten weltweit.

Bei einem weiteren Unglück in China , einem Zugunfall, sind 19 Menschen ums Leben gekommen. 71 Passagiere wurden verletzt, 11 davon schwer, wie amtliche Medien am Montag berichteten. Nach einem Erdrutsch durch schwere Regenfälle hatte Schlamm auf den Gleisen den Zug zum Entgleisen gebracht. Mehrere Waggons überschlugen sich. Das Unglück passierte in der Nacht zum Sonntag im Kreis Dongxiang nahe der Stadt Fuzhou (Provinz Jiangxi) im Osten Chinas. „Ich schlief, als es passierte. Ich dachte, es wäre ein Erdbeben“, berichtete der Passagier Wang Mei der Nachrichtenagentur Xinhua.

„Der Waggon schüttelte hin und her, dann waren das Quietschen der Bremsen und Schläge zu hören, als die Waggons sich überschlugen“, berichtete der Überlebende Hu Youling, der unverletzt aus den Trümmern klettern konnte. „Ich machte mit meinem Handy Licht und sah überall verletzte Passagiere. Blut tropfte vom schrägen Waggon-Dach.“ Der Zug war auf dem Weg von Shanghai in die Touristenstadt Guilin in der südchinesischen Region Guangxi. Seine Geschwindigkeit wurde mit 169 Stundenkilometern angegeben.

Rund 2000 Einsatzkräfte räumten die Schienen mit Kränen und Schaufelbaggern frei, der Zugverkehr wurde am Sonntag wieder freigegeben.


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