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Feier: Hexenfan im Harz© dpa

Brauchtum

Zehntausende bei Walpurgisfeiern im Harz

Zehntausende Menschen haben in der Nacht zum 1. Mai im Harz die Walpurgisnacht gefeiert. Die Veranstaltungen blieben weitgehend friedlich, berichtete die Polizei am Samstagmorgen.

Lediglich im Freibad in Rhüden kam es bei der Walpurgisfeier zu einer handfesten Prügelei. Vier junge Männer wurden dabei derart verletzt, dass sie in ein Krankenhaus gebracht werden mussten. Worum es bei der Auseinandersetzungen zwischen den 17 und 18-Jährigen ging, ist nicht bekannt. Ein Mann wurde von den Beamten in Gewahrsam genommen, weil er ein verbotenes Butterfly-Messer bei sich hatte. Im Lagezentrum in Braunschweig berichtete ein Sprecher von weiteren einzelnen Schlägereien unter Betrunkenen an anderen Orten.

In Braunlage feierten etwa 5000 Besucher. Ebenso viele Menschen vertrieben in Hahnenklee den Winter. Viele Feiernde hatten sich mit überlangen Hakennasen, falschen Zahnlücken und wallenden Umhängen kostümiert und hatten Besen dabei. „Es war alles rege und gut besucht“, sagte ein Polizeisprecher in Clausthal-Zellerfeld.

Die größte Walpurgisfeier mit viel moderner Technik, Laserstrahlen und Lichteffekten gab es mit rund 8000 Besuchern auf dem Hexentanzplatz bei Thale. Im Ort feierten weitere 3000 Menschen. „Es war extrem ruhig und friedlich“, sagte ein Polizist.

Benannt ist die Walpurgisnacht nach der Äbtissin Walpurga (710-779), der Schutzpatronin gegen Pest, Tollwut und Aberglauben. Die Feiern basieren ursprünglich auf heidnischen Bräuchen. In vorchristlicher Zeit wurde auf dem Brocken, der als Sitz von Göttern und Geistern galt, zu Frühjahrsbeginn ein Fruchtbarkeitsfest gefeiert. dpa


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