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Tragödie

Wieder tote Pottwale an Nordseeküste entdeckt

Wenige Wochen nach dem Fund mehrerer toter Pottwale stranden in der Nordsee wieder einige der tonnenschweren Meeressäuger. Diesmal gleich acht Exemplare - alle vor der Küste Schleswig-Holsteins. Ein trauriges Bild.

Kaiser-Wilhelm-Koog. Im Wattenmeer vor Dithmarschen sind acht Pottwale gestrandet. Die jungen Bullen verendeten rund zwei Kilometer vor dem Deich in Höhe Kaiser-Wilhelm-Koog, teilte der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) am Montag in Schleswig-Holstein mit.

Die zwischen neun und zwölf Meter langen Tiere waren am Sonntagabend entdeckt worden. "Eines der Tiere lag zu diesem Zeitpunkt im Sterben, die anderen waren tot", hieß es in einer LKN-Mitteilung. Mit der Bergung soll am Dienstag begonnen werden. Im Januar waren bereits mindestens 16 Pottwale an den Küsten der Nordsee entdeckt worden - in Deutschland, den Niederlanden und in Großbritannien.

Experten vermuten, dass sie sich auf ihren Wanderrouten verschwommen haben. Keines der Tiere überlebte. Die Tiere werden dem Azorenbestand zugerechnet. Die Männchen dieser Population verbringen den Winter im Nordatlantik. Auf ihren Wanderungen verirren sich einzelne Wale manchmal in die für sie zu flache und nahrungsarme Nordsee. Mit ihrem akustischen Orientierungssinn können sie sich dort schlecht orientieren. dpa


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