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Der Niederschlag des Vulkans in den ecuadorianischen Alpen ist auch auf Gebiete gefallen, die in den letzten Jahren nicht vom Ascheregen betroffen gewesen sind.

Der Niederschlag des Vulkans in den ecuadorianischen Alpen ist auch auf Gebiete gefallen, die in den letzten Jahren nicht vom Ascheregen betroffen gewesen sind. © Jose Jacome

Vulkane

Vulkan in den Anden ausgebrochen

Jahrzehntelang war er still, dann brach er aus - und spuckt nun immer wieder Asche: Der Tungurahua in Ecuador gehört zu den aktivsten Vulkanen in den Anden.

Quito. Der Vulkan Tungurahua in Ecuador ist wieder ausgebrochen. In den vergangenen Tagen spuckte er wiederholt Asche, auch mehrere Explosionen waren zu hören, wie Geophysiker der Polytechnischen Hochschule in der Hauptstadt Quito am Freitag berichteten.

Die Aschewolken stiegen demnach bis zu vier Kilometer hoch in die Luft. Glühende Gesteinsbrocken und Lavaströme rollten auf einer Strecke von bis zu einem Kilometer den Gipfel des 5023 Meter hohen Vulkans herunter.

Der Niederschlag des Tungurahua in den ecuadorianischen Alpen sei auch auf Gebiete gefallen, die in den letzten Jahren nicht vom Ascheregen betroffen gewesen seien, berichteten ecuadorianische Medien. Verletzt wurde jedoch niemand. Die Menschen gingen am Donnerstag mit Atemschutz auf die Straße. In einigen Orten fiel die Schule aus.

Der Tungurahua bricht im Abstand von einigen Jahrzehnten immer wieder aus, oft dauern die Eruptionen dann mehrere Monate oder Jahre lang an. Besonders schwere Ausbrüche fanden 1886 und in den Jahren 1916 bis 1925 statt.

dpa


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