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Unterhosen gehören nicht ins Klo, sondern an den Po.© Symbolfoto

Kurioses

Unterhosen-Terrorist nervt Kanalarbeiter in Ladbergen

Bereits zum 40. Mal hat ein Scherzbold das Kanalsystem der Kleinstadt Ladbergen im Münsterland mit einer bunten Unterhose lahmgelegt.

„Sobald es heißt „Das Pumpwerk ist verstopft“, wissen die Kollegen, worum es geht“, sagte Klärwärter Gerold Thiemann am Dienstag der dpa und bestätigte damit Medienberichte. Jedes Mal fischen die Beamten ein anderes Paar billige blaue XXL-Boxershorts aus der Pumpe, die das Klo heruntergespült wurden. Nur einmal war es ein rotes Modell.

Seit neun Jahren treibt der unbekannte Unterhosen-Unhold in Ladbergen sein Unwesen und bringt die Beamten zur Weißglut. Denn jedes Mal muss die Pumpe ausgebaut und die Hose herausgepult werden, oft auch in der Nacht. Der Unterhosen-Mann hat die Stadt schon 7200 Euro gekostet.

Zuletzt mussten die Klärwärter in nur einer Woche dreimal losziehen, um die Verstopfung zu beheben. Die stinkende Spur führt in ein Wohngebiet mit etwa 150 Haushalten. Die Behörden rechnen aber nicht damit, dass sich der Mann outet. Deshalb schalteten sie jetzt eine Anzeige in der Lokalzeitung: „Wir wollten die Leute aufwecken - Sagen, was gehört ins Klo und was nicht - besonders den Übeltäter.“ Seither läuft die Pumpe einwandfrei. Thiemann hofft auf freie Rohre. dpa


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