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Schöne Aussicht: Die "Endeavour" hat an die ISS angedockt© dpa

Raumfahrt

US-Raumfähre "Endeavour" dockt an ISS an

Die US-Raumfähre „Endeavour“ hat eine Aussichtskuppel zur Internationalen Raumstation ISS gebracht, mit der die Astronauten künftig aus sieben Panorama-Fenstern ins All blicken können.

Die „Endeavour“ dockte am Mittwochmorgen um 6.06 Uhr an. Anschließend begaben sich die sechs Astronauten in die Sicherheitsschleusen, von wo aus sie zu ihren Kollegen an Bord der ISS gelangen sollten.

Das Andockmanöver fand laut NASA gut 350 Kilometer über Spanien statt. Es wurde von „Endeavour“-Kommandant George Zamka eigenhändig vorgenommen. Die Astronauten brachten das Modul „Tranquility“ zur ISS. Auf dem Modul ist die Aussichts-Kuppel angebracht, die wie aus einem Wintergarten den Astronauten künftig einen Panoramablick ins Weltall ermöglichen soll. Dafür hat die Kuppel sechs große Fenster nebeneinander und ein weiteres an der Decke. Alle Fenster sind gegen etwaigen Meteoriten-Einschlag geschützt.

Die neue Kuppel soll den Astronauten aber nicht nur schöne Aussichten bieten, durch die Panorama-Fenster können künftige Außeneinsätze auch besser überwacht und gesteuert werden. „Tranquility“ ist insgesamt sieben Meter lang und wiegt 18 Tonnen. Für die Installation sind drei Außeneinsätze von jeweils mehr als sechs Stunden geplant. Nach dem Anbau von „Tranquility“ ist die ISS zu 90 Prozent komplett.

Danach sind nur noch vier Flüge des Space Shuttles geplant; im September sollen die Raumfähren außer Dienst gestellt werden. Dann wird die bemannte Raumfahrt der USA eine Pause einlegen. Die neue Raumfähre „Orion“ dürfte frühestens 2015 einsatzbereit sein. In der Zwischenzeit sollen russische Sojus-Raketen den Shuttle-Betrieb ins All vollständig übernehmen. afp


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