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Der nahezu volle Mond scheint durch eine Wolkenlücke.

Der nahezu volle Mond scheint durch eine Wolkenlücke. © Karl-Josef Hildenbrand

Wissenschaft

Totale Mondfinsternis steht bevor

In der kommenden Nacht den Wecker stellen und dann zum Himmel gucken: Es gibt eine totale Mondfinsternis. Sie dürfte laut Wetterdienst im Süden Deutschlands mit bloßem Auge gut zu beobachten sein.

Darmstadt. Am Himmel steht ein mehrere Stunden dauerndes Spektakel bevor. In der Nacht zum Montag kommt es zu einer totalen Mondfinsternis, die in Deutschland und anderen Ländern mit bloßem Auge beobachtet werden kann.

Zudem wirkt der Mond größer, da er unserem Planeten besonders nahe ist. Der Erdtrabant wird auch in einen roten Schimmer getaucht und zum "Blutmond" werden: Langwelliges Licht wird von der Erdatmosphäre in den Schattenkegel gestreut und verleiht dem Mond diese Farbe.

Um 03.07 Uhr tritt der Mond in den Kernschatten der Erde ein. Vollständig befindet sich der Erdtrabant dort von 04.11 bis 05.24 Uhr. Dann ist die Finsternis total. Die Mitte ist um 04.47 Uhr. Verlassen wird der Kernschatten um 06.27 Uhr.

Das Wetter dürfte laut Deutschem Wetterdienst vor allem im Rhein-Main-Gebiet um Frankfurt, in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Saarland mitspielen. Im Nordenwesten Deutschlands, auch im Osten und am Alpenrand sowie im Thüringer Wald und im Erzgebirge könnten allerdings Wolken die Sicht versperren.

"Auch über weiten Teilen Europas gibt es eher Nebelgefahr", sagte Meteorologe Simon Trippler am Sonntag, von Frankreich und Schweden einmal abgesehen. Ganz verlässliche Vorhersagen seien gerade bei Nebel aber schwierig. "Das ist immer ein Lotteriespiel."

Ein totale Mondfinsternis entsteht, wenn Sonne, Erde und Mond in einer Reihe liegen, die Erde das Licht der Sonne abhält - der Mond sich also im Schatten der Erde befindet.

dpa


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