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Tamme Hanken starb am Montag an Herzversagen.

Tamme Hanken starb am Montag an Herzversagen.
 © dpa

XXL-Ostfriese

Tamme Hanken starb allein auf der Toilette

Tamme Hankens Tod traf seine Fans völlig unvorbereitet. Aber der XXL-Riese hatte schon länger gesundheitliche Probleme. Das lag wohl auch an seiner Arbeit.

Kiel/Hannover.  In den vergangenen Wochen war die Gesundheit des Tier-Chiropraktikers bereits schwer angeschlagen. Wie die „Kieler Nachrichten“ berichten, hatte Tamme Hanken Mitte September einen Zusammenbruch erlitten. Wenige Tage später sei ihm ein Herzschrittmacher eingesetzt worden. Danach habe der 2,06 Meter große und 140 Kilogramm schwere Mann eine Reha in Garmisch-Partenkichen angetreten.

Am Montag besuchte der XXL-Ostfriese den Traditionsgasthof „Drei Mohren“ im Ort. Nach dem Essen sei ihm schwindelig geworden, sagte Tamme Hankens Managerin Stefanie Sauer dem „Kölner Express“. „Er ging auf die Toilette. Und da wurde er dann gefunden“, berichtete sie.

Witwe von Tamme Hanken dankt Fans

Ein Notarzt konnte nichts mehr tun. Der 56-Jährige starb an Herzversagen. „Tragisch, ganz tragisch“, sagte Dietrich Köhler, dessen Familie das Hotel betreibt, dem „Münchener Merkur“. Die „Bild“-Zeitung zitierte Freunde von Tamme Hanken: „Er war bis zu 350 Tage am Stück unterwegs, dazu die TV-Produktionen. Wir rieten ihm, kürzer zu treten. Aber er brauchte diesen Stress wohl.“

Am Dienstag bedankte sich seine Witwe für die Anteilnahme vieler Fans und verabschiedete sich mit bewegenden Worten von ihrem Mann. „Ich bin sehr überwältigt, wie viele Beileidsbekundungen bereits jetzt bei mir angekommen sind. Vielen Dank dafür an Alle. Ich bin glücklich, dass Tamme so viele Menschen berührt hat“, schrieb Hankens Ehefrau Carmen in einem Facebook-Eintrag.

Von RND/wer


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