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Stillverbot in Cafés ist Diskriminierung

In der Debatte um das Stillen in der Öffentlichkeit springt die Antidiskriminierungsstelle des Bundes Müttern zur Seite. "Wenn Müttern verboten wird, ihr Baby an öffentlichen Orten zu stillen, dann ist das ganz klar eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts", erklärte die Leiterin, Christine Lüders.

Berlin. Ein Gesetz zum besseren Schutz des Stillens, wie seit kurzem in der Petition einer Berlinerin gefordert, brauche es aber nicht. Auch wenn sich ein Wirt auf sein Hausrecht berufe, dürfe er Frauen nicht wegen Schwangerschaft und Mutterschaft diskriminieren. Eine Mutter aus dem familienreichen Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg hatte die Petition gestartet.

Bis Donnerstagnachmittag unterzeichneten mehr als 5000 Menschen. Anlass war ein Café-Besuch, bei dem man ihr nach eigenen Angaben vorsorglich das Stillen verboten habe. Nach Angaben des Café-Betreibers gibt es kein Stillverbot - untersagt werde aber offenes Stillen, zum Beispiel am Fenster.

dpa


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