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New York war ein Zwischenstopp und der letzte Stopp des Sonnenfliegers auf amerikanischen Boden. Nach drei Tagen und Nächten Flug kam er im spanischen Sevilla an. Foto: Jean Revillard/Rezo/Solar Impuls

New York war ein Zwischenstopp und der letzte Stopp des Sonnenfliegers auf amerikanischen Boden. Nach drei Tagen und Nächten Flug kam er im spanischen Sevilla an. Foto: Jean Revillard/Rezo/Solar Impuls

Luftverkehr

Solarflieger landet zum vorletzten Stopp der Weltumrundung

Ohne einen Tropfen Benzin, nur mit Sonnenenergie wollen zwei Abenteurer die Welt im Flugzeug umrunden. Zum vorletzten Zwischenstopp ist die "Solar Impulse 2" in Kairo gelandet. Dabei wäre das ganze Projekt fast gescheitert.

Kairo. Zwei Tage und Nächte war der Solarflieger ohne einen Tropfen Treibstoff über dem Mittelmeer unterwegs - am frühen Morgen ist Pilot André Borschberg in Kairo gelandet.

Zuvor hatte er im Licht der aufgehenden Sonne eine kleine Schleife über den Pyramiden gedreht. Die vorletzte Etappe der Weltumrundung führte die "Solar Impulse 2" und seinen Piloten vom spanischen Sevilla entlang der nordafrikanischen Küste über das Mittelmeer nach Ägypten.

"Das war eine sehr emotionale Etappe für mich", sagte der Schweizer Pilot Borschberg (63) nach der Landung. Für ihn war es der letzte Flug mit dem Solarflieger. Die letzte Etappe von Kairo zum Start- und Zielpunkt der Reise in Abu Dhabi wird sein Kollege Bertrand Piccard (58) übernehmen. Deren Zeitpunkt ist allerdings noch unklar. In den einsamen Momenten im Cockpit habe er an viele Momente des langjährigen Projekts denken müssen, sagte Borschberg.

Die beiden Schweizer Abenteurer und Wissenschaftler Borschberg und Piccard wollen mit der Erdumrundung für die Nutzung erneuerbarer Energien werben. Der aus Karbonfasern gebaute Flieger mit einer Spannweite von 72 Metern kommt völlig ohne Treibstoff aus und verfügt stattdessen über mehr als 17 000 Solarzellen.

Zwischenzeitlich stand das Projekt kurz vor dem Scheitern. Ein Defekt der Batterien hatte den Zeitplan der Weltumrundung komplett durcheinander geworfen. Das Team musste im vergangenen Jahr rund neun Monate auf Hawaii bleiben, um die defekten Teile zu reparieren.

Der Solarflieger war im März vergangenen Jahres in Abu Dhabi zu seiner Weltumrundung aufgebrochen und ist in insgesamt 17 Etappen unterwegs. Die beiden Piloten wechseln sich unterwegs ab.

dpa


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