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„Wir erwarten klassisches Aprilwetter - also vier Jahreszeiten an einem Tag“, prognostiziert der Meteorologe Kent Heinemann.

„Wir erwarten klassisches Aprilwetter - also vier Jahreszeiten an einem Tag“, prognostiziert der Meteorologe Kent Heinemann.
 © dpa

Feiertage

So schlecht wird das Wetter an Ostern

Zu Weihnachten wünschen sich die Deutschen Schnee – aber zu Ostern? In diesem Jahr ist das gar nicht mal so unwahrscheinlich, lautet die niederschmetternde Wetter-Prognose der Meteorologen für die Feiertage.

Leipzig.  An Weihnachten würden sich die meisten Deutschen wohl über diese Nachricht freuen: Schneeschauer zum Fest 2017 halten Meteorologen für keinesfalls ausgeschlossen. Bei der Prognose handelt es sich allerdings nicht um Heiligabend, sondern um Ostern. Schuld daran ist ein „respektables Kaltluftreservoir“ über Skandinavien, teilte das Institut für Wetter- und Klimakommunikation am Mittwoch in Hamburg mit. Diese Kaltluft werde durch Tiefs „immer mal wieder angezapft“, sagte der Meteorologe Kent Heinemann. Zwar werde Norddeutschland „nicht unter einer Schneedecke versinken“, doch Schauer könnten auch tagsüber bis in tiefe Lagen hinein mit Graupel und Schnee vermischt sein. Ganz nach der alten Bauernregel: „Weihnachten im Klee - Ostern im Schnee“.

"Karfreitag ist der freundlichste Tag. Es sind zwar noch einzelne Schauer unterwegs, sie klingen aber im Norden zunächst ab", teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Schon in der Nacht zu Sonnabend zieht allerdings der nächste Ausläufer eines Islandtiefs auf und es regnet tagsüber vom Emsland bis in die Altmark und es wird stürmisch. Nachmittags kann sich ab und zu die Sonne zeigen. Der Ostersonntag bringt neue Schauer und Graupel mit sich. Sie ziehen den ganzen Tag über von der Nordsee landeinwärts. Am Ostermontag wechseln sich dann Sonne, Wolken und Graupelschauer ab. Zwischendurch können auch Gewitter übers Land ziehen.

An Ostern ist Nachtfrost möglich

„Wir erwarten klassisches Aprilwetter - also vier Jahreszeiten an einem Tag“, sagte Meteorologe Heinemann. In den höheren Lagen der Mittelgebirge sowie in den Alpen sei es mit dem Schnee „sogar noch etwas ernster“. Durch Staueffekte könne es dort auch mal länger schneien - samt dünner Schneedecke. Doch für eine Schlittenpartie werde es kaum irgendwo reichen. Allein in den Alpen erhalten die hochgelegenen Skigebiete noch einmal Nachschub, so dass sich dort die Wintersportbedingungen trotz des späten Ostertermins noch einmal verbessern könnten.

Zum Aprilwetter gehöre aber auch Sonnenschein, versprechen die Wetterfrösche. Und die Aprilsonne sei schon „recht stark“, trotz niedriger Lufttemperaturen. Dies müsse man beim Verstecken von Ostereiern berücksichtigen, sagte Heinemann. Die Schokoladeneier-Schmelztemperatur liege bei gut 31 Grad Celsius. Und auch solche Temperaturen könnten unter direkter Sonneneinstrahlung vereinzelt durchaus vorkommen. Zumeist würden allerdings tagsüber bei wechselhaftem Schauerwetter nur 8 bis 11 Grad erreicht, frühmorgens könne es sogar noch erheblich kälter sein - Nachtfröste sind möglich. Doch das ist nicht die einzige schlechte Nachricht: An Ostern müssen Autofahrer mit einem enormen Verkehrsaufkommen rechnen. 

Von RND/epd

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