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Tierisch

Sauerei im Kaiserbad: Wildschweine werden zum Ärgernis

Für Urlauber ist es die Attraktion, für Gemeinden ein Problem: die Tiere auf der Promenade. Sie richten enormen Schaden an. Der liegt bei 10 000 Euro, heißt es aus dem Rathaus. In Ahlbeck haben Gäste aus dem Grund ihre Zimmer storniert.

Heringsdorf. Wildschweine sind in der Gemeinde Heringsdorf auf Usedom zum Ärgernis geworden. Auf den Promenaden sorgen sie für Schäden. „Das sind schon gut 10 000 Euro“, sagt Gemeindemitarbeiterin Chris Willert. In dieser Woche wollen mehrere Jäger um Jagdpächter Thilo Naumann in Ahlbeck auf Schweinejagd gehen.

Unterdessen habe die Gemeinde bereits Kontakt mit dem Landkreis Vorpommern-Greifswald aufgenommen. Sollten die Schweine auf den Promenaden wieder auftauchen, könnte der Kreis die Genehmigung erteilen, in einem befriedeten Bezirk auf die Tiere zu schießen. Dort herrscht eigentlich absolutes Jagdverbot, weil es sich vorwiegend um Flächen handelt, auf denen sich regelmäßig Menschen aufhalten.

Nach einem Bericht über die Wildschweinplage in den Kaiserbädern am Wochenende im Fernsehen, ging bei einem Ahlbecker Hotelier eine E-Mail ein. Ein Paar aus Nordrhein-Westfalen stornierte „aufgrund des massiven Wildschweinbefalls“ zwei Zimmer.


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