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Rinder auf einer Weide.

Rinder auf einer Weide. © Patrick Pleul/Symbol

Notfälle

Rinder töten Bauern in Oberbayern

Attacken von Kühen auf Menschen in den Alpen haben in jüngster Vergangenheit Schlagzeilen gemacht. Jetzt ist ein Bauer in Oberbayern von seinen Tieren getötet worden.

Altötting. Ein Bauer ist im oberbayerischen Pleiskirchen von seinen Rindern angegriffen und getötet worden. Der 57-Jährige wurde am Sonntag tot auf einer Weide seines Hofes gefunden, wie das Polizeipräsidium in Rosenheim mitteilte. Der Landwirt wollte 60 Kühe und einen Bullen, die während der Nacht im Freien waren, am frühen Morgen in den Stall treiben. Dabei griffen ihn den Ermittlungen nach eines oder mehrere der Tiere an. Sie verletzten ihn so schwer, dass er auf der Weide starb. Die Ehefrau fand ihren leblosen Mann gegen 6.15 Uhr.

In jüngster Vergangenheit hatten Attacken von Rindern auf Menschen in Österreich Schlagzeilen gemacht. Ende Juli wurde eine deutsche Wanderin im Stubaital bei einem Angriff von Kühen getötet. 20 Kühe und Kälber trampelten die 45-Jährige aus Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz zu Tode. Sie war mit ihrem Hund auf einem Wanderweg unterwegs, als die Tiere sie attackierten. Die Tiere wollten vermutlich ihre Kälber vor dem Hund schützen.

Wenige Tage später wurde ein 68-jähriger Hundebesitzer von Rindern schwer verletzt. Der Mann war mit seinem Husky und seiner 46-jährigen Tochter, die auch einen Hund dabei hatte, auf einem markierten Wanderweg in der Steiermark unterwegs, als etwa zehn Kühe auf ihn losstürmten.

Der Bayerische Bauernverband rief Spaziergänger nach den tragischen Unfällen zu besonderer Vorsicht auf und riet, gebührenden Abstand zu Weidetieren zu halten.

dpa


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